Gruppenliga: Homberg will Korbach ein Bein stellen – Fabian Korell soll für Wabern treffen

Verfolgerduell in Bad Wildungen

SCHWALM-EDER. Dreimal stehen sich heimische Vereine an diesem Wochenende in der Fußball-Gruppenliga gegenüber. Und dreimal geht es in diesen Begegnungen um vorentscheidende Punkte zum Klassenerhalt. Nicht weniger reizvoll ist die Aufgabe von Spitzenreiter Korbach beim Tabellenvierten Homberg.

SG Beiseförth/Malsfeld - SG Kirchberg/Lohne (Sa. 15.30 Uhr, Malsfeld). Beide Teams verloren ihre vergangenen Heimspiele glatt 0:4, was den Gästen weniger schmerzt, haben sie doch auf Tabellenplatz neun immerhin zehn Punkte mehr auf ihrem Konto als das Schlusslicht von der Fulda. Neun Spieltage vor Saisonende besitzt die Warmbier-Elf dennoch weiter Chancen auf den Klassenerhalt. So hofft man bei den Hausherren, am Samstag wieder Tobias Jazak und Thomas Schoch (siehe Gruppenliga-Tipp) dabei zu haben. Und mit ihnen auf den so dringend benötigten Dreier. Die Gäste entschieden das Duell in der Hinrunde 4:1 für sich. Dabei glänzte Norman Hetzel als Vorbereiter für Paul Graf, der drei Treffer erzielte. Die Elf von Trainer Halil Inan hat jedoch auswärts nur zwei Siege zu Buche stehen. Mit dem dritten könnte ein weiteres Jahr Gruppenliga fast schon gesichert sein.

SG Bad Wildungen/Friedrichstein - FC Körle (So. 15 Uhr). „Wir freuen uns auf dieses Spiel, denn wir haben nichts zu verlieren“, erklärt ein sichtlich gut gelaunt FCK-Spielertrainer Jörg Müller vor der Reise in die Kurstadt. In der Tat: Mit vier Siegen aus vier Spielen famos aus der Winterpause gestartet, befindet sich die Elf um Dennis Friedrich und Philipp Winkler trotz zwei Punkten Abzug mangels Erfüllung des Schiedsrichter-Solls auf Rang vier. Und mit weiterhin guten Chancen, die Gastgeber vom Relegationsplatz zum Aufstieg zu verdrängen. Die auch bei einem möglichen Remis nicht verloren wären.

FC Homberg - TSV/FC Korbach (So. 15 Uhr). „Ich möchte in einer Saison möglichst nicht zweimal gegen den gleichen Gegner verlieren“, erinnert FCH-Trainer Torsten Kehr an die 0:2-Niederlage aus der Vorrunde gegen die Gäste. Der Tabellenführer ist durchaus verwundbar, konnte er doch zuletzt beim knappen 4:3-Erfolg gegen BrunslarWolfershausen eine Niederlage nur mühsam vermeiden. Bei den Gastgebern fehlen Benjamin Dillenberger (Sperre) und Eugen Deister Beruf). Ungewiss ist der Einsatz von Dennis Cimenga (Rückenprobleme).

1. FC Schwalmstadt II - VfB Schrecksbach (So. 15 Uhr). Mit Siegen gegen Korbach, Neuental/Jesberg und Waldeck hat sich die FCS-Reserve akuter Abstiegssorgen entledigt. Dazu bedurfte es jedoch kräftiger Unterstützung aus dem Kader der Hessenliga-Mannschaft. Der auch schon am 1:0-Hinrundenerfolg der Gastgeber beteiligt war. Damals sorgten Steffen Bräutigam, Tobias Frommann sowie Ricardo und Fabian Seck für den nötigen Schwung. Somit darf man gespannt sein, welche „Wundertüte“ Reserve diesmal auf den VfB wartet. Der sich diesbezüglich keine Sorgen macht, denn schließlich kennt man sich als Nachbarn recht gut.

SG Brunslar/Wolfershausen - SG Neuental/Jesberg (So. 15 Uhr, Wolfershausen). Aus recht unterschiedlichen Richtungen kommend, kreuzen sich die Wege der beiden Kontrahenten erst zum zweiten Mal. Und sie trennen aktuell nur drei Punkte. Die Gastgeber mit Kapitän Sven Hofmeister an der Spitze wollen auch in ihrem dritten Gruppenligajahr die Klasse halten. Die Elf der Gäste um den spielenden Co-Trainer Tobias Wolf dagegen nach zwei Jahren Verbandsliga den freien Fall in die Kreisoberliga vermeiden.

TSV Wabern - TSV Altenlotheim (So. 15 Uhr). Mit fünf Siegen in Folge sind die Gäste sensationell in dieses Jahr gestartet, darunter waren auch ihre bisherigen drei Auswärtserfolge. Dennoch fürchtet sich am Waberner Reiherwald niemand vor der Torfabrik Heine-Bremmer-Trachte. Kann doch Spielertrainer Christian Leck mit Maximilian, Florian und Fabian Korell sowie Niklas Müller ähnliche Sturmqualität aufbieten. Die Abwehr könnte nach der Sperre für Marcel Geißer durch Sascha Giese ergänzt werden. (zkv)

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