Fußball-Gruppenliga: Altenlotheim will beim Gastspiel Positivserie fortsetzen

„Wabern als Gradmesser“

Aus dem Weg: Der Altenlotheimer Karsten Trachte (rechts) setzt sich gegen Marius Schmid (Wabern) durch. Foto: zka/nh

Wabern/Altenlotheim. „In den nächsten drei Spielen wird sich zeigen, wie gut wir momentan wirklich drauf sind“, prophezeit Altenlotheims Trainer Michael Mohr vor dem Gastauftritt in der Fußball-Gruppenliga Kassel beim TSV Wabern (So, 15 Uhr).

In den folgenden Wochen stehen dann mit Homberg und Bad Wildungen zwei weitere Spitzenmannschaften auf dem Spielplan der Oberbach-Elf. Diese präsentierte sich zuletzt sehr formstark und besiegte Kirchberg/L. deutlich mit 4:0. Doch TSV-Trainer Mohr drückt ein wenig auf die Euphoriebremse. „Wir haben zwar fünf Partien in Folge gewonnen, jedoch dürfen wir nicht abheben. Bei Kirchberg haben wir die erste Halbzeit nicht gut gespielt und hatten auch das Glück beim verschossenen Elfmeter auf unserer Seite“, bilanziert er.

Im kommenden Gegner sieht Mohr einen echten Gradmesser. Mohr: „Da müssen wir die Leistung aus der zweiten Halbzeit über die gesamten 90 Minuten abrufen“, sagt der Coach, der auch eine interessante Partie erwartet. „Beide Mannschaften suchen ihr Heil in der Offensive, das hat sich schon im Hinspiel gezeigt“, verweist er auf den 4:3-Erfolg seiner Schützlinge im vergangenen Jahr. Ginge es nach Mohr, kann die Erfolgsserie in Wabern ruhig weitergehen, wenngleich der Altenlotheimer Übungsleiter auch mit einem Zähler zufrieden wäre. Die derzeitige Verfassung seines Teams sei momentan eine andere als noch in der Vorrunde. „Da war ich nicht zufrieden. Die Dinge, die da nicht funktioniert haben, laufen nun sehr gut. Wir stehen stabil in der Defensive und unsere Stürmer in der Offensive sind zurzeit sehr erfolgreich“, freut sich Mohr über die Auftritte von Florian Heine und Co. in den letzten Wochen.

Begründet liegt die Leistungssteigerung laut des Trainers auch in der guten Trainingsarbeit, die er mittlerweile mit allen Akteuren angehen kann. „Ich kann aus dem Vollen schöpfen“, sind die personellen Vorzeichen für das Gastspiel erneut sehr positiv. (zpj)

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