Aufstiegskampf: TSV konsolidiert sich – Neuental/Jesberg überrascht – Körle sieht oft rot – Inan-Elf steigert sich

Wabern hadert mit Punktabzug

Trafen 54 Mal für Wabern: Fabian (oben) und Florian Korell.

SCHWALM-EDER. Die beste heimische Mannschaft in der abgelaufenen Gruppenliga-Saison stellte der TSV Wabern, der den Relegationsrang nur knapp verpasste. Eine starke Serie legten auch die Fußballer der SG Neuental/Jesberg hin.

TSV WABERN

23 von 32 Spieltagen auf dem zweiten Tabellenrang, bot der TSV Wabern hinter dem Top-Team aus Baunatal eine glänzende Saisonleistung. Und verpasste die Aufstiegsrunde zur Verbandsliga nur durch den Abzug eines Punktes wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Solls.

Der höchste Sieg: 10:0 gegen Schwalmstadt II (H).

Die höchste Niederlage: 1:3 gegen Bad Wildungen (A).

Die längste Serie: 14 Spiele ohne Niederlage.

Die Torjäger: Fabian Korell 31, Florian Korell 23, Niklas Müller 19, Maximilian Kördel 6. TSV MENGSBERG

Ein Jahr der Konsolidierung nach dem Verbandsliga-Abstieg sollte die abgelaufene Saison am Mengsberger Engelhain werden. Was gut gelang nach einer effektiven Saison als Vierter. Interessant: Angreifer Lukas Berneburg stand in allen 32 Spielen auf dem Platz und wurde dabei 20 Mal ein- und achtmal ausgewechselt.

Der höchste Sieg: 4:0 gegen Bad Wildungen (H).

Die höchste Niederlage: 0:3 gegen Baunatal (H).

Die längste Serie: Sechs Spiele ohne Niederlage.

Die Torjäger: Lukas Berneburg 12, Dennis Dorfschäfer 10, Mirco Kleinmann 9, Gökhan Fidan 6, Marcel Reitz 6.

SG NEUENTAL/JESBERG

Nach dem im Vorjahr nur mühsam geschafften Klassenverbleib gelang es den Verantwortlichen der SG um Claus Heideroth, Stefan Böth sowie Ralf Ackermann mit der Verpflichtung von Spielertrainer Hannes Alter und Torwart Andreas Römpke perfekt, den Hebel herum zu legen. So hatte der Tabellenfünfte mit dem Abstiegskampf zu keinem Zeitpunkt der Saison etwas zu tun und imponierte mit seiner Auswärtsstärke.

Der höchste Sieg: 5:1 gegen Brunslar/Wolfershausen (H).

Die höchste Niederlage: 0:6 gegen Baunatal (A).

Die längste Serie: Vier Spiele ohne Niederlage.

Die Torjäger: Fabian Grosse 13, Emin Dag 11, Hannes Alter 7, Florian Grebing 6, Fabian Steffens 6, Stefan Priester 6.

FC KÖRLE

Mit dem 0:3 in Rengershausen verspielte der Tabellensechste auch beim letzten Auftritt die Gelegenheit, sein Saisonziel (Platz fünf) noch zu erreichen. Und setzte damit den passenden Schlusspunkt auf eine eher durchwachsene Saison. Sechs Rote Karten, siebenmal Gelb/Rot und 83 Mal Gelb machen deutlich, dass die Elf von Spielertrainer Jörg Müller stets mit viel Engagement und Leidenschaft zu Werke ging. Dabei gelegentlich jedoch übers Ziel hinaus schoss.

Der höchste Sieg: 11:1 gegen Schwalmstadt II (H).

Die höchste Niederlage: 2:5 gegen Bad Wildungen (H).

Die längste Serie: Zum Saisonstart gab es vier Siege in Folge.

Die Torjäger: Marcel Riemann 14, Patrick Schäfer 10, Thomas Melnarowicz 10, Burim Miftari 8, Dennis Alberding 5.

SG KIRCHBERG/LOHNE

Ein Durchhänger mit fünf Pleiten in Folge vom vierten bis neunten Spieltag bescherte der Elf von Trainer Halil Inan eine Hinrunde zum Vergessen. Die aber mit einer fabelhaften Rückrunde sowie 28 Punkten mehr als nur kompensiert wurde. Neun Spieltage auf einem Abstiegsrang, bewiesen die Kicker um Pauls Graf Stehvermögen und sicherten sich mit neun Siegen nach der Winterpause den Klassenerhalt.

Der höchste Sieg: 6:3 gegen Bad Wildungen (H).

Die höchste Niederlage: 1:6 gegen Baunatal (A).

Die längste Serie: Fünf Spiele ohne Niederlage.

Die besten Torschützen: Paul Graf 20, Dominik Heldmann 12, Daniel Wissemann 8, Norman Hetzel 6.

Von Bernd Knauff

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