Gruppenliga: Körle hat Verletzungsprobleme – FCS-Coach Rupprich: Wird schwer

Wabern wird jetzt gejagt

Peilt mit seinem Team die Aufstiegsspiele an: Waberns Christian Leck. Fotos: nh

Schwalm-Eder. Reichlich Spannung verspricht die Rest-Rückrunde in der Fußball-Gruppenliga für die heimischen Vertreter. Zwar dürfte Eintracht Baunatal mit aktuell 13 Punkten Vorsprung Meisterschaft und Aufstieg nicht mehr zu nehmen sein. Doch im Kampf um den Aufstiegsrelegationsplatz sowie den Klassenerhalt stehen ereignisreiche Wochen bevor.

Die Transferbörse

Noch Außenseiterchancen auf Platz zwei: Körles Spielertrainer Jörg Müller.

Die Wechselaktivitäten während der Winterpause waren recht überschaubar. Fünf der neun heimischen Vereine hatten keinen oder nur einen Zu- bzw. Abgang zu verzeichnen. Spektakulär war jedoch der Wechsel von Hombergs Angreifer Patrick Herpe zum KSV Baunatal und Mengsbergs Mittelfeldspieler Philipp Kloske zum B-Ligisten TSV Asterode/Christerode. Während in den meisten Fällen die zum Ende des Vorjahres noch verletzten Spieler an der Vorbereitung teilnehmen, hat es den TSV Mengsberg und den FC Körle bereits wieder hart getroffen: Am Engelhain fehlen aktuell Maximilian Krähling, Alexander Wesner, Julian Schaub und Andrzej Fydrych. Die Müller-Elf muss weiter auf die Rückkehr von Sebastian Schiepe, Tobias Scherbaum und Markus Potratz warten. Die Vorbereitung

Schlechtwetterlagen bedeuten regelmäßig auch ungünstige Bedingungen für die Vorbereitung. Und so suchten die Gruppenligisten für die Testspiele möglichst Gegner, die auf einen Kunstrasen- oder Hartplatz zurückgreifen konnten. So bot Wabern beim 0:1 gegen Verbandsligist Schwalmstadt schon eine ansprechende Vorstellung. Dies gilt ebenso für Mengsbergs 1:0-Sieg beim FSV Schröck (Verbandsliga Mitte), Körles 4:1 gegen Wolfsanger, Neuental/Jesbergs 9:2 gegen Ihringshausen sowie das 5:2 von Kirchberg/Lohne gegen Gruppenligist VfL Kassel.’ Der Aufstiegskampf

Will weiter für Furore sorgen: SG Immichenhain/Ottrau Trainer Helge Hastrich.

Da Tabellenführer Eintracht Baunatal (50 Punkte) der Konkurrenz bereits weit enteilt ist, verlagert sich das Interesse zunehmend auf den Kampf um Platz zwei. Der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga berechtigt. Mit den besten Aussichten befindet sich der TSV Wabern (37) derzeit genau auf diesem Rang. „Wir wissen, dass wir mit Mengsberg (31), Bad Wildungen (31) und Körle (28) starke Mitbewerber haben, wollen jedoch unsere Position verteidigen“, betont TSV-Spielertrainer Christian Leck. Der Abstiegskampf

Im ungünstigsten Fall müssen fünf Vereine nach Abschluss der Saison die Gruppenliga verlassen. Damit ist klar: Fünf der neun heimischen Clubs müssen noch bangen und sich auf stressige Begegnungen einstellen. „Das wird schwer“, ahnt Siegfried Rupprich, der neue Coach der Reserve des 1. FC Schwalmstadt, was auf ihn zukommt. Nach bislang nur 15 Punkten aus 19 Spielen auf dem drittletzten Platz, dürfte es ein Kraftakt für die Schwälmer werden, den Klassenerhalt zu sichern. Auch auf die SG Kirchberg/Lohne (17) wartet noch viel Arbeit. Deutlich günstiger stehen da schon die Sterne für den FC Homberg (24), die SG Brunslar/Wolfershausen (23) und Neuling SG Immichenhain/Ottrau (21). Die Überraschungen

Muss Stürmer Patrick Herpe ersetzen: Hombergs Übungsleiter Horst Brandner.

Hier ist vor allem die SG Immichenhain/Ottrau zu beachten, die bereits in der Vorsaison einige Duftmarken setzte: Die Hastrich-Elf imponierte vor allem beim 1:1 gegen Baunatal sowie dem 4:1 gegen Altenlotheim. Doch auch der FC Körle verblüfft immer wieder. Erinnert sei an den 11:1-Sieg vom ersten Spieltag gegen Schwalmstadt II. Ähnliches gilt für den FC Homberg. Die Kreisstädter verabschiedeten sich aus dem Vorjahr mit einem 2:0-Sieg im Nachbarschaftsderby gegen den Tabellenzweiten Wabern.

Von Bernd Knauff

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