Fußball

Wabern zum Auftakt der Verbandsliga-Relegation gegen Thalau

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Bereit für die Aufstiegsrunde: Waberns Torwart Maximilian Korell (links), hier gegen Bad Wildungens Florian Bruder. 

Wabern. Die Fußballer des TSV Wabern sind heiß auf die Verbandsliga. Das können sie heute (16 Uhr) im Heimspiel der Aufstiegsrunde gegen den FSV Thalau beweisen. Hier die wichtigsten Fakten vorab.

Der Modus

Wenn Wabern sein Heimspiel gewinnt, messen sich am Sonntag (16 Uhr) Thalau und Grebenstein. Die Entscheidung würde dann am Mittwoch (19 Uhr) in Grebenstein beim gastgebenden TuSpo fallen. Bei einem Remis oder einer Niederlage Waberns müsste die Elf von Trainer Kim Sippel schon am Sonntag in Grebenstein spielen und die Konkurrenten am Mittwoch. Daumen drücken sollten alle dem SSV Sand. Denn wenn sich die Mannschaft von Trainer Peter Wefringhaus in der Aufstiegsrunde zur Hessenliga zeitgleich gegen Türk Gücü Friedberg und FSV Fernwald behauptet, steigen zwei der drei Teilnehmer auf.

TSV Wabern

„Es wird kein Verstecken geben. Wir können mehrere Systeme spielen, haben einen offenen Konkurrenzkampf und nur ein Ziel: den Sieg“, macht Kim Sippel unmissverständlich klar. Seinen Platz im Tor räumt der Coach gerne für Maximilian Korell. Der Rückhalt ist fit und hat in der Rückrunde seine stärkste Serie bislang hinter sich. Im Vergleich zum 4:2 in Baunatal kehren auch die angeschlagenen Michael Janowicz, Johannes Kördel, Jakob Splietorp, Andreas Schluckebier und Kapitän Florian Korell zurück. Nach seiner langen Verletzungspause ist Innenverteidiger Sebastian Löcke bereit für die Startelf. Optionen sind weiter die starken A-Jugendlichen und Akteure aus der Zweiten, die in Baunatal überzeugten.

FSV Thalau

Schon vor einem Jahr war Thalau in der Aufstiegsrunde – und scheiterte rekordverdächtig. 2300 Zuschauer verfolgten das entscheidende 0:2 gegen Kaufungen und sorgten für eine Stimmung wie in der Regionalliga. Auch in Wabern werden einige hundert Fans der Osthessen erwartet. Der FSV spielte noch nie in der Verbandsliga und gilt als kompakte Einheit mit technisch starken Akteuren. Herausregend Verteidiger Sebastian Kress, der für Mainz 05 II, Fulda, Schweinfurt und Lehnerz über 200 Einsätze in der Oberliga flog. Im Mittelfeld ist der lauffreudige Munir Tekleyes Dreh- und Angelpunkt. Thalau hat zudem im Kollektiv den Verlust im Angriff von Patrick Brosche (17 Treffer bis zur Winterpause, wechselte nach Lehnerz) kompensiert.

TUSPO Grebenstein

Beim Vize-Meister der Gruppenliga 2 ist Valentin Plavcic seit 2016 Trainer. Der Bosnier ist Inhaber der Uefa-A-Lizenz, führte die SG Niedermöllrich/Rhünda bis 2009 in die Spitzengruppe der Bezirksliga und war danach beim KSV Baunatal tätig. Grebenstein hat mit Andre Schreiber einen überragenden Torwart und gilt als unbequemer, robuster Gegner. Der quirlige Manuel Frey (29 Tore) und Kraftpaket Leon Ungewickel (18) sind gefährliche Stürmer. Das weiß Kim Sippel nur zu gut, weil er in der Hinrunde mit dem TSV Immenhausen als Innenverteidiger (!) beim TuSpo mit 2:4 unterlag.

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