Gruppenliga: Schrecksbach im Derby unter Druck – Kirchberg/Lohne hofft auf Tore von Paul Graf

Warmbier-Elf noch ohne Panik

SCHWALM-EDER. Gleich viermal treten heimische Teams in der Fußball-Gruppenliga am Sonntag gegeneinander an. Zum Topspiel reist der Tabellenfünfte Homberg zum Vierten nach Körle. Alle Spiele beginnen am Sonntag um 15 Uhr.

SG Beiseförth/Malsfeld - TuS Bad Arolsen (Malsfeld). Trotz sechs Punkten Rückstand auf Platz 13 besitzen die Fuldataler nach wie vor Chancen auf den Klassenerhalt. Auch zehn Spiele ohne Sieg haben bei ihnen keine Panik ausgelöst. Warum auch? Denn nun geht es gegen ein Team, dass auf des Gegners Platz bislang lediglich fünf Punkte eingespielt hat. Und auch in der Vorrunde nur knapp 2:1 die Oberhand behielt. Damals traf Tobias Jazak für die Warmbier-Elf. Der erfahrene Mittelfeldspieler wurde zuletzt aus beruflichen Gründen schmerzlich vermisst.

VfB Schrecksbach - SG Brunslar/Wolfershausen. Mit dem VfB und der SG treffen zwei Verlierer des vergangenen Wochenendes aufeinander. Und auch an diesem Sonntag stehen beide wieder mit dem Rücken zur Wand, geht es doch einmal mehr um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Die Schwälmer können Benedikt Jäckel sowie Julian Schaub und Torhüter Elias Fey wieder bringen und zudem auf ihre Heimstärke verweisen: 14 der 18 Zähler wurden im Metzenberg-Stadion erkämpft. Die Gäste erwarben sich zwar gegen die Top-Teams der Spielklasse Respekt, boten jedoch gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel zumeist nur Magerkost. Beim 0:2 gegen Neuental erreichten nur Clas Beuscher, Sören Hohmann und Dennis Vogel Normalform. Die Elf von Trainer Nico Röhn muss sich also beträchtlich steigern, soll endlich auch der erste Auswärtssieg gelingen.

SG Kirchberg/Lohne - 1. FC Schwalmstadt II (Kirchberg). Nur durch einen Punkt getrennt und dennoch recht unterschiedlich gehen die Hausherren als Tabellenachter und der FCS als Zehnter in diese Partie. Denn die Gäste erzielten bislang 42 Tore gegenüber 29 der Gastgeber. Ganz anders sieht das bei den Gegentreffern aus: Hier verzeichnet die SG mit 37 gegenüber 58 des FCS klar den besseren Wert. „Wir brauchen noch zwei Siege zum sicheren Klassenerhalt“, fordert SG-Trainer Halil Inan gegen die FCS-Reserve eine bessere Verwertung der Chancen als zuletzt in Beiseförth und Körle. Die Gäste treffen in Kirchberg mit Frank Jäger und Paul Graf auf alte Bekannte.

FC Körle - FC Homberg. Legt man die Ergebnisse der beiden letzten Jahre zu Grunde, so müssten die Hausherren nach diesem Spiel das Spielfeld wieder als Sieger verlassen. Gab es in der Vorsaison mit 3:1 für den FCK und 2:1 für den FCH je einen Heimsieg, so freute man sich im Jahr zuvor mit 3:0 für den FCH und 4:1 für den FCK jeweils über einen Auswärtserfolg. Und in der laufenden Saison haben die Kreisstädter vorgelegt: Beim 2:0-Erfolg in der Vorrunde traf Florian Seitz gleich doppelt.

SG Neuental/Jesberg - TSV Wabern (Zimmersrode). Mit dem 2:0-Auswärtssieg gegen Brunslar/Wolfershausen gelang der Elf von SG-Trainer Claus Heideroth der erste Erfolg auf des Gegners Platz. Dabei imponierte vor allem die Defensive der Gastgeber um Torwart Dennis Knauff und Verteidiger Kai Wölk. Zum ersten Mal in dieser Saison gelang es den Kellerwäldern auch, zwei Siege in Folge zu erzielen. Und verließen damit erstmals seit dem 19. Oktober wieder die Abstiegsränge. In Wabern reichte es nach zwei schnellen Toren durch Kapitän Lukas Knigge und Alex Damm noch zu einem 2:2. Die Tore der Gäste erzielten damals Maximilian Kördel und Maximilian Korell. Bei der Elf von TSV-Spielertrainer Christian Leck steht seit Ende der Winterpause mit dem 3:0 gegen Rhoden erst ein Sieg zu Buche. Dem stehen zwei Remis sowie drei Niederlagen gegenüber, zuletzt das 1:4 gegen Altenlotheim. (zkv)

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