Fußball-Gruppenliga: Bad Wildungen mit glücklichem 1:0-Sieg gegen Rhoden/S.

Wathling entscheidet Gruppenligaderby

Auf Abstand: Der Bad Wildunger Jan Leimbach (links) im Zweikampf mit Tobias Friele (SG Rhoden/Schmillinghausen). Foto: Kares

Rhoden. Die SG Rhoden/Schmillinghause hat im Fußball-Gruppenligaderby gegen die SG Bad Wildungen/Friedrichstein eine unglückliche 0:1-Heimniederlage hinnehmen müssen.

Vor 90 Zuschauern in Rhoden boten beide Mannschaften am Sonntag auf schwerem Untergrund einen aufopferungsvollen Kampf. Am Ende sollte Kevin Wathlings Tor aus der fünften Minute entscheidend sein.

Es war einer der wenigen fußballerischen Leckerbissen, als Jan Kramer mustergültig auf Wathling durchsteckte und dieser souverän zum 0:1 einschoss. In der Folge entwickelte sich ein eher zerfahrenes Spiel mit wenig Torraumszenen. Bad Wildungens Co-Trainer Daniel Döring nahm die drei Punkte gern mit: „Wir sind glücklich mit den drei Punkten. Es war das erste Spiel unter Wettkampfbedinungen. Wir haben ein frühes Tor erzielt und haben dann etwas den Faden verloren. Auf den Kampf waren wir vorbereitet. Wir wussten, dass es Rhoden so versuchen wird“, resümierte der Coach.

Sein Gegenüber Thorsten Hirdes machte seiner Mannschaft nur wenig Vorwürfe: „Wir haben uns nur vorzuwerfen, dass wir den Ball bei einer Aktion nicht klären konnten. Dadurch sind wir das ganze Spiel über dem Rückstand hinterhergelaufen“, so der Trainer, der anfügte: „Ich sah uns in der ersten Halbzeit eigentlich als die bessere Mannschaft, es war ein Spiel auf Augenhöhe. Den großen tabellarischen Unterschied habe ich nicht gesehen“, so Hirdes.

Nach dem Rückstand für sein Team kam der Gastgeber gut ins Spiel. Nach Vorlage von Adam Sek lief Patrick Fennig frei auf das Wildunger Tor zu, entschied sich jedoch vor Sven Engelhardt für den Querpass als selbst abzuschließen (9.). Anschließend traf Nils Melcher nur das Außennetz (15.). Es sollte für lange Zeit die letzte Chance bleiben.

Nach dem Wechsel verlief die Partie nahezu identisch. Beide Mannschaften machten im Mittelfeld die Räume eng. Während es Rhoden meist über den langen Ball versuchte, probierte es der Tabellenzweite mit spielerischen Mitteln, was aufgrund des holprigen Geläufs nicht so richtig klappte.

Erst nach 76 Minuten gab es die nächste Chance, als Nils Melcher aus spitzem Winkel vergab. Im direkten Gegenzug schoss Wathling den Ball über das Tor. Zehn Minuten vor Schluss kam das Leder durch Zufall zu Delic, dessen Schuss im gerade noch so abgeblockt wurde. Die letzte Chance des Spiels hatte der eingewechselte Varlemann, doch Engelhardt war auf dem Posten (85.). Somit blieb es beim 1:0 für den Gast in einem Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte.

Von Martin Kares

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