Leck-Elf entscheidet Derby gegen Homberg mit 4:2 für sich – Florian Korell schießt drei Tore

Wehe wenn Wabern wirbelt

Mit breiter Brust: Fabian Korell (rechts, hier gegen Hombergs Routinier Thomas Lüniger) gewann mit dem TSV Wabern das Derby, weil seinem Bruder Florian gleich drei Treffer gelangen. Foto: Hahn

Wabern. Kontern können die Kicker des TSV Wabern: Durch drei Tore nach Gegenangriffen gewinnt der TSV gegen den FC Homberg zum Auftakt der Fußball-Gruppenliga mit 4:2 (1:0). Der dreifache Torschütze Florian Korell zeigte sich sichtlich erleichtert: „Homberg hat eine wirklich starke Mannschaft, umso mehr freut mich der Sieg. Endlich konnten wir das Derby wieder für uns entscheiden.“

Dabei sah es zu Beginn vor 300 Zuschauern ganz und gar nicht nach einem Torfestival aus. Die Gäste pressten früh und setzten die Heimelf in deren Hälfte fest, waren selbst aber nicht konsequent im Abschluss. Die gefährlichste Aktion war ein Freistoß von Florian Seitz aus 20 Metern, den TSV-Torwart Kim Sippel gut parierte (19.). Bei der ersten Möglichkeit aus dem Spiel heraus fiel das 1:0. Fabian Korell spielte einen sehenswerten Pass auf Bruder Florian, der Jonas Viehmann im Gästetor keine Chance ließ (36.).

Nach Wiederanpfiff war es wieder Florian Korell, der auf 2:0 erhöhte (49.). In der Folgezeit erspielten sich die Gäste einige Möglichkeiten, allerdings konnte lediglich Neuzugang Marvin Diehl einen Schuss verwandeln (64.). Gerade, als die Partie auf der Kippe stand, spitzelte der eingewechselte Manuel Merten nach Zuspiel von Aykut Seker das Spielgerät vor dem herausgeeilten Viehmann ins Netz zum 3:1 (73.). Die Entscheidung fiel, als sich Florian Korell durch die halbe FC-Abwehr tankte und den Ball trocken versenkte (89.).

Den Entstand markierte Joker Marvin Schmidt mit einem schönen Fernschuss in den Winkel (90.). „Wir haben die entscheidenden Situationen verschlafen und Wabern hat durch seine individuelle Klasse die Begegnung entschieden“, sagte FC-Trainer Hayri Karahan. • TSV: Sippel - Splietorp (71. Bergmann), Amert, Geisser (46. Merten), J. Kördel (76. Schmid) - Schluckebier, Seker - Müller, Fa. Korell, Löcke - Fl. Korell. FCH: Viehmann - Mausolf, F. Seitz, Arrich, Lüniger - Wiederhold, Zilich - Depperschmidt (46. Schmidt), Keller, H. Seitz - Diehl.

Von Lukas Braun

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