TSV wehrt sich zu spät - Altenlotheim unterliegt im Derby in Bad Arolsen 2:5

Unbefriedigender Auftritt des TSV Altenlotheim: Der Residenzstädter Alexander Mergel (links) im Zweikampf mit Daniel Bamberger. Foto:  zmp

Altenlotheim. Auch in der Höhe verdient gewann der TuS Bad Arolsen das Derby gegen den TSV Altenlotheim mit 5:2. Überragender Akteur in einer spielstarken Gastgeber-Elf war der dreifache Torschütze Dominik Lüdke.

Altenlotheim enttäuschte vor allem vor der Pause durch seine fehlende kämpferische Einstellung. Auch wenn mit Torhüter Mirko Ohnesorge, Pascal Ohm, Nico Backhaus und vor allem dem bisher elfmal erfolgreichen Torjäger Florian Heine vier potentielle Stammkräfte fehlten, für den Auftritt vor der Pause gibt es keine Entschuldigung.

Die Gastgeber bestimmten den ersten Abschnitt nach Belieben. Kampfstark mit breit angelegter Spielanlage nahmen sie die Altenlotheimer Deckung ein ums andere Mal auseinander. Früh traf Dominik Lüdke, nach einer von Spielertrainer Sergej Schwabauer schnell angelegten Kombination. Nach nur 23 Minuten stand es 2:0. Florian Pusch hatte auf Sergei Geronimei gespielt, der versetzte Niklas Bräutigam und traf unhaltbar aus zehn Metern. Beim dritten Treffer agierte Altenlotheims Keeper Tobias Knoche, der sein Gruppenligadebüt gab, unglücklich. Lüdkes Schuss konnte er nicht festhalten und bekam den Ball erst hinter der Linie unter Kontrolle. Der 23-jährige Hessenliga Schiedsrichter Sascha Bauer entschied sofort auf Tor. „Er stand auf der Linie und hielt den Ball mit beiden Händen hinter der Linie“, beschrieb der gute Unparteiische seine Sicht.

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Von Uwe Fritz-Stuhlmann

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