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Wenn der Vatermit den Söhnen: Drei Schiedsrichter aus einer Familie

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Von: Sebastian Schmidt

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Familienfoto: (von links) Vater Dieter und die Söhne Michael sowie Florian leiteten als Schiedsrichtergespann gemeinsam ein Fußballspiel. © Verein/nh

Bei Schiedsrichter-Gespannen ist es wichtig, dass sie gut harmonieren. Praktisch, wenn sie sich in- und auswendig kennen und blind verstehen.

Denn Vater Dieter Matheiowetz leitete jetzt ein Fußball-Testspiel zusammen mit seinen Söhnen Michael und Florian. Was war da denn los? „Für mich ist damit ein Traum in Erfüllung gegeben. Das wird ein einmaliges Erlebnis bleiben“, betont Dieter Matheiowetz, der beim Freundschaftsspiel zwischen der SG Brunslar/Wolfershausen und SG Englis/Kerstenhausen/Arnsbach (4:1) ebenso wie Florian den Assistent von Michael gab. Der mit 34 Jüngste des Trios leitet Spiele bis zur Kreisoberliga, während Florian (37) in der B-Liga und Assistent bis zur Gruppenliga im Einsatz ist, seitdem er seit 2018 wieder an der Pfeife ist.

Vater Dieter gehört zu den Urgesteinen im heimischen Schiedsrichterwesen. 46 Jahre lange leitet der 64-Jährige schon Spiele, stand auch in der Landesliga an der Linie und ist seit fünf Jahren als Ansetzer ehrenamtlich tätig. Zusammen stellt die Familie Matheiowetz nun drei der fünf Unparteiischen für Gruppenligist SG.

Überraschung in der 80. Minute

Bei Freundschaftsspielen ist es durchaus üblich, dass Schiedsrichter des gastgebenden Vereins „ihre“ Mannschaft pfeifen. Zumal diesmal beim gegnerischen A-Liga-Neuling mit Dennis Kaufmann ein Ex-Brunslarer als Trainer tätig ist. „Da hatten wir leichtes Spiel“, wusste Dieter.

Sogar ein I-Tüpfelchen hatte sie sich für den 64-Jährigen überlegt. In der 80. Minute simulierte Michael eine Verletzung – und gab die Pfeife grinsend an Vater Dieter ab: „Alle wussten es bis auf mich. Da habe ich das Ding halt fertig gepfiffen.“ Ganz harmonisch versteht sich.

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