Bad Wildungen/Friedrichstein gewinnt in Schrecksbach 4:2 (2:1)

Wieder im Rennen

Torjäger in Aktion: Jan Kramer (SG Bad Wildungen/F., links) hier im Hinspiel gegen Daniel Petersohn (Schrecksbach) traf für sein Team zum 2:0. Archivfoto: Kares

Schrecksbach. Einen wichtigen Sieg im Kampf um den Relegationsplatz zur Fußball-Verbandsliga erkämpfte sich die SG Bad Wildungen/Friedrichstein. Die Mannschaft um das Trainergespann Jörg Schäfer und Daniel Döring feierte am Sonntag einen 4:1 (2:1)-Sieg beim abstiegsbedrohten VfB Schrecksbach.

Die Bädestädter zeigten von Beginn an eine engagierte Leistung und man merkte ihnen den absoluten Siegeswillen an: Bereits kurz nach Anpfiff verpasste Carsten Laun die Chance, seine Farben in Front zu bringen – das Leder strich über den Querbalken (4.). Den Jubelschrei hatte wenig später Jan Kramer auf den Lippen, doch der Offensivallrounder traf nur das Aluminium (11.).

Besser machte es dagegen Anskar Vogel, der nach einer sehenswerten Spielkombination über Waldemar Schubert und Kramer den verdienten Führungstreffer erzielte (17.). Nach einem Pass von Laun in die Schnittstelle der VfB-Defensive baute Kramer den Vorsprung aus (20.).

„Wir hatten eine gute Anfangsphase“, lobte Döhring seine Mannschaft. „Doch dann hatten wir Glück, dass wir vor dem Seitenwechsel nicht den Ausgleichstreffer kassierten.“

Zuerst behauptete Christian Langhof den Ball an der Seitenlinie und setzte Matthias Quehl in Szene, der die Gastgeber zurück in die Partie brachte – 1:2 (30.). Nur sechs Minuten später verzog Langhof nach Vorarbeit von Alexander Schenk denkbar knapp (36.).

Nach Wiederanpfiff folgte zunächst viel Leerlauf: Beide Mannschaften kamen auf dem nassen Platz nur selten zu Kombinationsfußball und somit sollten sich erst in der Schlussphase nennenswerte Chancen ergeben. Die erste nutzte Routinier Laun zur Vorentscheidung: Kevin Wathling war nur wenige Sekunden auf dem Spielfeld, als er für den besser positionierten Laun auflegte und dieser VfB-Schlussmann Elia Fey keine Chance ließ (75.). Den Schlusspunkt setzte Vogel, der nach feiner Vorarbeit von Dominik Schneider vollstreckte (90.).

„In der Halbzeit wurden deutliche und passende Worte gefunden“, gab Döring zu. „Von da an lief es wieder konzentrierter für uns.“

Bad Wildungen/F.: Strasser - Vogel, J. Schneider, D. Schneider - Krollpfeiffer, Leimbach, Wagner, Laun, Schwalm (68. Stöcker) - Kramer, Schubert (74. Wathling).

SR: Lars Theis (Grünberg).

Zuschauer: 60.

Von Björn Weicket

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