Zeit für Veränderungen

Sebastian Schmidt über den FC Körle als Beispiel für Probleme im Amateurfußball 

Ein Drittel der Saisonspiele innerhalb eines Monats. Geht nicht? Geht. Da müssen die Fußballer des FC Körle durch, auch wenn es unverantwortlich ist für Amateure. Bitter, dass es zudem eine Mannschaft mit einem kleinen Kader trifft. Ein Team, das vielleicht um einen Aufstieg gebracht wird. Einen Verein, der nur einen Sportplatz hat, der anfällig für Absagen ist.

Körle ist unfreiwillig ein Beispiel dafür, was im Lokalsport nicht stimmt. Amateure müssen sich vom Rahmenterminkalender, der vom DFB vorgeben wird, endlich lösen. Was spricht dagegen, wenn der Heimatverein im Sommer sein letztes Spiel austrägt und anschließend gemeinsam Welt- und Europameisterschaften zusammen geschaut werden? Warum finden zu viele Amateurspiele bei schlechter Witterung und unter der Woche abends statt, während sonntags bei Sonnenschein häufig Pause ist?

Da heute nicht mehr vor allem junge Familienväter spielen, die im Sommer Ferien machen, sondern das ganze Jahr über Urlaub gemacht wird, ist es an der Zeit für grundlegende Änderungen. Die Sommerpause muss endlich kürzer werden, damit die Tabellen im Winter nicht so furchtbar verzerrt sind. Sonst verliert die Basis noch mehr Fans an die Couch und das übersättigte Fernsehangebot.

sbs@hna.de

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