Rückblick in der Gruppenliga: Drei heimische Mannschaften müssen absteigen

Zwei Meister der Superlative

Eine Szene aus dem Topspiel: Marvin Kuhn (CSC 03, links) und Tolga Yantut (Bosporus). Foto: Fischer

Kassel. Eintracht Baunatal in der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 1) und CSC 03 in Gruppe 2 beherrschten die Ligen fast nach belieben und fuhren souveräne Meisterschaften ein. Bosporus schaffte über den Umweg Aufstiegsspiele, als Zweiter, ebenfalls den Aufstieg in die Verbandsliga. Unterdessen müssen drei heimische Klubs den Weg in die Kreisoberliga antreten.

DER ZIELEINLAUF

• Gruppe 1: Baunatal beherrschte die Staffel 1 nach Belieben, errang mit 16 Punkten Vorsprung vor Bad Wildungen/Friedrichstein den Titel und musste bei 32 Spielen nur zwei Niederlagen hinnehmen. Der zweite heimische Verein in der Liga, Tuspo Rengershausen, erreichte erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt, mit einem 3:0)-Sieg gegen Körle.

• Gruppe 2: Spätestens seit der Winterpause war klar, dass die Meisterschaft nur zwischen CSC 03, der insgesamt nur einmal als Verlierer den Platz verließ, und Bosporus entschieden wird. Damit gelang den Rothosen der dritte Aufstieg in Folge, dabei wurden zwei Titel errungen. Bosporus als Zweiter gelang der Aufstieg ebenso – allerdings erst über den Umweg Aufstiegsspiele.

• Absteiger: Mit Wolfsanger, VfL und Türkgücü mussten in Gruppe 2 drei Kasseler Vertreter den Gang in die Kreisoberliga antreten. Vierter Absteiger ist Neuling Wettesingen/Breuna/Oberlistingen. DIE TRAINERWECHSEL

• Beim VfL Kassel übernahm nach der Winterpause Aforki Andezion für Marco Siemers

• Hayri Karahan löste zum Rückrundenbeginn die Cousins Mehmet und Ibo Gül beim SV Türkgücü ab, er blieb bis zu seiner Sperre ohne Erfolg • In Wattenbach rettete Michael Pfannkuch – seit dem 24. Spieltag im Amt – der TSG die Klasse. Er besetzte damit den seit dem Rücktritt von Vorgänger Marc Sittig vakanten Posten. Sittig hatte berufsbedingt seinen Posten zur Winterpause zur Verfügung gestellt. DIE TORJÄGER

• In Gruppe 1 wurde der Großenritter Niels Willer mit 43 Treffern erfolgreichster Torschütze.

• In Gruppe 2 war Igor Radisavljevic vom Meister CSC 03 mit 25 Toren erfolgreichster Schütze – hinter dem Dörnberger Pascal Kemper (32). DER EKLAT

Am Ostermontag, dem Nachholspieltag, wurde die Begegnung zwischen Aufsteiger Adler Weidenhausen II und dem SV Türkgücü beim Stand von 1:0 wegen Ausschreitungen abgebrochen. Zunächst gab es ein Urteil, gegen das die Kasseler Einspruch erhoben hatten – ein Ergebnis steht nach wie vor aus. DER AUSBLICK

Ob die Liga, die in der vergangenen Saison nicht nur interessante Vergleiche bot, sondern zudem Zuschauer-Magnet war, auch im kommenden Jahr für die Fans so attraktiv sein wird, bleibt abzuwarten. Allerdings wird es wieder interessante Derbys geben: So treffen Sandershausen, die Aufsteiger TSV Heiligenrode und SV Kaufungen, Wattenbach und Vollmarshausen zu Nachbarschaftsduellen im Kasseler Osten aufeinander.

Von Horst Schmidt

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