3:1-Sieg für die SG Hombressen/U.: Siemers-Elf wieder ganz oben

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In der Zange: Türkgücüs Naci Kara (am Ball) wird von Hombressens Michel Hecker (links) und Jonas Krohne bedrängt. 

Die SG Hombressen/Udenhausen ist dank eines 3:1 (1:0)-Erfolgs im Spitzenspiel beim SV Türkgücü zurück an der Tabellenspitze der Fußball-Gruppenliga. In einem weitgehend zähen Aufeinandertreffen reichte ein Doppelschlag nach der Pause zum Sieg für die Gäste.

„Wir wollten tief stehen und die Räume eng machen – das ist uns gut gelungen“, resümierte Hombressens Trainer Marco Siemers kurz nach der Partie. Und mit dieser defensiven Ausrichtung hatte Türkgücü von Beginn an so seine Schwierigkeiten. Zwar erarbeiteten sich die Gastgeber im ersten Durchgang mehr Spielanteile – die ganz großen Chancen blieben allerdings aus.

Und auf der Suche nach der entscheidenden Lücke leistete sich das Team von Trainer Hüseyin Üstün auch noch einen verhängnisvollen Ballverlust im Spielaufbau. Nutznießer war Nico Siebert, der blitzschnell schaltete und Dominik Lohne auf die Reise schickte. Der Torjäger, der ohne Begleitschutz aufs Tor zulief, blieb eiskalt und traf zur Führung (19.). Ein Nackenschlag für die Gastgeber.

Nach einer halben Stunde packte Türkgücü bereits die Brechstange aus – es fehlte irgendwie die Geduld. Doch die Pause tat dem Tabellenzweiten gut. Zu einem psychologisch wertvollen Zeitpunkt traf Emre Bicer nach schöner Vorarbeit von Atakan Özdemir zum Ausgleich (49.).

Es keimte so etwas wie Hoffnung auf, auch weil sich die Gastgeber nun druckvoller und zielstrebiger präsentierten. Türkgücü war am Drücker – allerdings nur kurzzeitig. Hombressen zog den Gastgebern in nur zwei Minuten den Zahn. Nach einem Freistoß stand Nico Siebert am zweiten Pfosten sträflich frei und traf ins lange Eck (58.). Da war die Abwehr der Gastgeber einfach nicht auf der Höhe. Und kurz darauf ebenfalls nicht.

Diesmal profitierte der kurz zuvor eingewechselte Oliver Speer von Türkgücüs schwachen Abwehrverhalten und staubte zum 3:1 ab (60.). Die SG war gnadenlos effizient und einfach cleverer. Am Ende sah auch noch Türkgücüs Onur Büyükata nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Trainer Hüseyin Üstün war natürlich bedient. „Wenn du so ein Spiel gewinnen willst, muss mehr kommen.“

Türkgücü: Kam Naksh - Janek, Gülsen (82. Hasan), Büyükata, K. Ulas (53. Altindag) - Y. Ulas - Özdemir, Kara, Bicer, Eryilmaz (46. Kwiedor) - Bingül Hombressen/Udenhausen: Seeger (63. Schaub) - Müller, Mirwald, Hofmeyer, Lüdicke - Hecker, Krohne - Siebert, Geule (76. M. Schmidt), Carrier (57. Speer) - Lohne

SR:Krafft (Bad Arolsen) - Z.: 200 Tore: 0:1 Lohne (19.), 1:1 Bicer (49.), 1:2 Siebert (58.), 1:3 Speer (60.) Gelb-Rote Karte:Büyükata (90. +4, SVT)

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