Wolfhagen empfängt am Sonntag den Tabellenvorletzten Türkgücü Kassel

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Einsatz fraglich: Der Wolfhager Kamil Turan (rechts) ist erkrankt. Foto:  Michl

Wolfhagen. Wenn am Sonntag, 15 Uhr, der FSV Wolfhagen auf dem heimischen Hartplatz in der Fußball-Gruppenliga den SV Türkgücü Kassel erwartet, dann will FSV-Trainer Eric Schibol von einer klaren Favoritenrolle seiner Elf nichts wissen. „Das aktuelle Tabellenbild sieht uns zwar im Vorteil, doch unsere Aufgabe wird sich mit Sicherheit von der am Vorsonntag in Dörnberg gravierend unterscheiden.“ Wolfhagens Coach erwartet einen Gegner, der alles daransetzen wird, nicht noch tiefer in den Abstiegsstrudel gezogen zu werden.

Die Gäste reisen als Tabellenvorletzter an, bei einer neuerlichen Nullnummer könnte ihr Rückstand zum rettenden Ufer auf satte zehn Punkte anwachsen.

„Natürlich erhoffe ich mir einen Sieg meiner Elf. Um diesen zu realisieren, muss jeder meiner Spieler von Anfang bis Ende sein Leistungspotential abrufen und umsetzen. Auch wenn der Hartplatz nicht jedermanns Sache ist und uns die Aufgabe nicht leichter machen wird“, erklärt Schibol.

Hinzu kommt, dass der SSV-Trainer personelle Sorgen hat. Top-Torjäger Timo Wiegand (8) leidet noch immer unter einer Grippe, auch an Offensivspieler Kamil Turan ist die Erkältungswelle nicht spurlos vorbeigegangen. „Ich hoffe, dass beide bis zum Sonntag wieder genesen und auch einsatzbereit sind. Ansonsten wird der Kader mit dem des Dörnberger Spiels identisch sein.“

Mit einem Heimsieg gegen die mit Abstand löchrigste Ligaabwehr (50 Gegentore) könnten die Rot-Weißen von der Liemecke ihr Polster zur Abstiegszone auf zehn Punkte ausbauen. „Das ist unser Ziel.“ (zih)

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