Gruppenliga: Rengerhausen muss runter – Kaufungen vor Aufstiegs-Relegation

Abstieg nach 2:8-Klatsche

Schöne Geste: Kaufungens Rashid Haidari (links) tröstet TuSpo-Spieler David Döring. Foto:  Schachtschneider

Kaufungen. TuSpo Rengershausen ist mit einer 2:8-Klatsche beim SV Kaufungen in der Fußball-Gruppenliga untergegangen. Mit der Niederlage steht der Gast als Absteiger fest. Kaufungen hingegen hat am letzten Spieltag alles selbst in der Hand und kann den Relegationsplatz mit einem Unentschieden in Heiligenrode klarmachen.

Schon in der Anfangsphase deutete sich der Klassenunterschied zwischen beiden Teams an. Kaufungen baute früh Druck auf und ging bereits nach vier Minuten durch Niklas Schöttner in Führung, der nach 25 Minuten per Kopf auf 2:0 erhöhte. Rengershausen kam dann nach einem Eckball zurück ins Spiel. SV-Keeper Roger Kempa segelte am Ball vorbei, was Dieunedort Djobissie Tchieu zum 1:2-Anschluss nutzte.

Kaufungen stellte den vorherigen Torabstand aber noch vor der Pause wieder her. Tobias Boll (44.) erzielte nach einem Freistoß das 3:1 per Volleyabnahme. Dieses Tor sollte aber nur sein erster Streich sein. Am Ende krönte der Matchwinner seine starke Leistung mit einem Viererpack. Zunächst aber brachte Yasin Binguel (57.) die Gäste mit seinem Tor zum 2:3 zurück ins Spiel. Rengershausen schöpfte noch einmal Mut und drängte auf den Ausgleich. Aber Marcel Przbylla (70.) zerstörte die letzten Hoffnungen. Nach einem blitzsauberen Konter musste die eingewechselte Nummer Vier den Ball nur noch ins leere Tor schieben, nachdem Boll das Leder uneigennützig quergelegt hatte.

Nur drei Minuten später besiegelte Boll den Sieg. Nach einem Freistoß aus der eigenen Hälfte traf der Außenspieler zum 5:2. Danach fiel Rengershausen auseinander. Mit den Treffern in der 75. und 76. Minute machte Boll seinen Viererpack perfekt. „Er hat ein gutes Spiel gemacht, wie die ganze Mannschaft“, sagte SV-Trainer Jörg Müller. Munoz Garcia erzielte in der 80. Minute noch das 8:2.

Nach der Niederlage muss Rengershausen den Weg in die Kreisoberliga antreten. „Das 4:2 hat uns in unserer stärksten Phase das Genick gebrochen“, sagte Theiko Kopschek. Der TuSpo-Trainer war vor allem unzufrieden mit der Leistung von Schiedsrichter Janus-Milan Gaminek: „Das fünfte und sechste Gegentor fielen aus Abseitspositionen. Dennoch geht der Sieg natürlich in Ordnung“.

Von Jan Wendt

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