Großalmerode knöpft Tuspo Grebenstein mit vorbildlicher Einstellung ein 0:0 ab

Das andere Gesicht des FC

Durch die Mitte: Immer wieder schaltete sich Verteidiger Sascha Brethauer vom FC Großalmerode (Mitte) mit in die Offensive ein und bekommt es hier im Greebensteiner Strafraum gleich mit zwei Verteidigern zu tun. Foto: eki

Großalmerode. Der FC Großalmerode kann in der Fußball-Gruppenliga doch noch richtig kämpfen. Nur drei Tage nach der 0:12-Schmach in Sandershausen zeigten die Tonstädter im Heimspiel gegen Tuspo Grebenstein ein ganz anderes Gesicht und rangen dem Favoriten mit großem Kampfgeist ein 0:0-Unentschieden ab.

„Natürlich bin ich mehr als zufrieden. Es hat sich eine ganz andere Mannschaft als am Wochenende präsentiert und sich den Punkt mit dieser tollen Einstellung und disziplinierten Leistung auch verdient“, lobte der für den beruflich verhinderten Trainer Osman Duygu an der Linie stehende FC-Coach Markus Spannaus die gesamte Truppe.

Personell gegenüber dem Sandershausen-Spiel nahezu unverändert (nur Tim Behnke rückte für Daniel Gude ins Tor) hatten alle FC-Kicker vor dieser Begegnung wohl kräftig in die Hände gespuckt und sich eine Wiedergutmachung geschworen.

Und für die von Beginn an aus einer massierten Defensive agierenden Tonstädter lief auch alles nach Plan. Zwar kontrollierte der Gast über weite Strecken das Geschehen und erarbeitete sich eine optische Feldüberlegenheit, konnte aus dieser Dominanz aber nicht ein einziges Mal Kapital schlagen.

Entweder waren die Abschlüsse zu unplatziert oder blieben in der vielbeinigen Hintermannschaft der Gastgeber hängen. Nur einmal hatte Tim Behnke vor der Pause das Gück des Tüchtigen, als das Leder von der Querstange zurück ins Spielfeld prallte und der folgende Kopfball von Adrian Schäfer von Verteidiger Timon Alt kurz vor der Torlinie abgewehrt wurde (39.). Es war auch die größte Chance der Gäste, denen auch nach dem Wiederanpfiff nicht mehr einfiel als in den vorangegangenen Minuten.

Auf der Gegenseite gab es bei den Entlastungsangriffen des FC eine richtig zwingende Möglichkeit des aufgerückten Daniel Ludolph, der einen Kopfball aber knapp neben den Kasten setzte (72.).

FC Großalmerode: Behnke - S. Nickel, T. Alt, Brethauer, D. Ludolph - J. Alt, Christl (82. Schäfer, Mura, M. Spangenberg, Hildebrand - Mende.

SR: Demiray (Kassel) . - Z: 60. (eki)

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