Fußball-Gruppenliga: Eintracht Baunatal und Wolfsanger kicken auf neuem Boden

Anpfiff für den neuen Kunstrasen

Sattes Grün: Der neue Kunstrasenplatz an der Langenbergkampfbahn in Baunatal-Großenritte steht vor seiner ersten Bewährungsprobe. Archivfoto: privat/nh

Baunatal. Vor der ersten Bewährungsprobe stehen am Samstag ab 15.30 Uhr nach der Winterpause nicht nur der GSV Eintracht Baunatal und der TSV Wolfsanger.

Wenn sich die Fußball-Gruppenligisten gegenüberstehen, tun sie dies auf dem neuen Kunstrasen an der Langenbergkampfbahn. Wir haben die Zahlen nicht nur zum Spiel, sondern auch zum Untergrund.

6 Punkte trennen die Eintracht (3.) in der Tabelle von den Wölfen (5.). „Wir wollen immer gewinnen. Das Problem ist, dass die anderen das auch wollen“, nennt Manfred Katluhn, Trainer des GSV Eintracht Baunatal, seine Ziele und die damit verbundene Schwierigkeit. Obwohl auch die Wölfe noch in Reichweite von Rang zwei liegen, halten sie sich bedeckt. „Wir wollen unseren Platz halten. Ambitionen nach oben haben wir keine, den Druck machen wir uns nicht“, bleibt Trainer Oliver Frank ganz entspannt.

10 Jahre ist es her, da sahen die Kunstrasenplätze noch ganz anders aus. Damit sind die heutigen nicht mehr zu vergleichen. Sie ähneln einem Naturrasenplatz mehr, zudem ist die Gefahr von Schürfwunden geringer.

40 Millimeter hoch stehen die künstlichen Halme des Platzes. Auch ihre Breite ist genau vorgegeben. Sie beträgt 0,36 Millimeter.

50Füße unterziehen den Platz einem ersten Härtetest. Neben den Mannschaften noch Schiedsrichter Mike Britting und seine Assistenten Olaf Hamel und Lars Eckardt. Nicht dabei sind beim GSV der gesperrte Nils Willer, Jan Kraus (Leistenprobleme) und der als Lehrer nach Fulda gewechselte Andreas Harbusch. Dafür könnte der vom Nachbarn KSV gekommene Angreifer Maximilian Norwig mitwirken. Bei den Gästen sind vermutlich alle an Bord.

621 264 000 künstliche Grashalme bilden den Bodenbelag. Das Spielfeld ist 6020 Quadratmeter groß, auf einem Quadratmeter stehen 103 200 Halme. Sie sind pflegeleicht, müssen aber regelmäßig mit einer rotierenden Bürste mit Schleppmatte wieder aufgerichtet werden. Bei wärmeren Temperaturen benötigt der Kunstrasen leichte Bewässerung – oder besser Benetzung – zur Erhöhung der Gleitfähigkeit.

Von Wolfgang Bauscher

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