Gruppenliga Rückblick: Kaufungen marschiert durch - Rengershausen muss runter in die Kreisoberliga

Die Aufsteiger sorgten für Furore

Derby-Stimmung: Zum Duell zwischen Heiligenrode und Sandershausen kamen im Oktober 300 Zuschauer. Hier stellt sich Heiligenrodes Philipp Henkel (links) Sascha Hebold in den Weg. Foto:  Malmus

Kassel. Lange sah es in der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 1) so aus als würde die SG Schauenburg um die Meisterschaft mitspielen, am Ende aber machten der TSV Mengsberg und der TSV Korbach die Meisterschaft unter sich aus. In der Gruppe 2 fuhr Dörnberg souverän die Meisterschaft ein und stieg auf. Aufsteiger Kaufungen folgte dem FSV über die Aufstiegsspiele zur Verbandsliga. Auch die Mitaufsteiger Hombressen/Udenhausen, Reichensachsen und Heiligenrode schlugen sich beachtlich. Vollmarshausen hielt über die Relegation die Liga. Von den heimischen Teams musste Rengershausen den Gang in die Kreisoberliga antreten. Wir blicken auf das Abschneiden der heimischen Mannschaften zurück.

GRUPPE 1

SG Schauenburg. Bis vier Spieltage vor Saisonende sah es danach aus, als könnte der Verbandsliga-Absteiger als Zweiter zumindest über die Aufstiegsrunde die Rückkehr in die Verbandsliga verwirklichen. Am Ende landete das Förster-Team abgeschlagen und dennoch auf einem achtbaren dritten Platz.

KSV Baunatal II. Erst am letzten Spieltag gelang es der Mannschaft von Trainer Mikaeil Shikh Shihni den Klassenerhalt zu sichern und damit den zweiten Abstieg in Folge zu verhindern. Über die gesamte Spielzeit gesehen hatte das Team mit personellen Problemen zu kämpfen, sodass mit einer besseren Platzierung nicht zu rechnen war. GRUPPE 2

SV Kaufungen. Der Neuling aus dem Lossetal um Trainer Jörg Müller spielte eine überragende Hinrunde, besiegte dann zum Rückrundenauftakt den späteren Meister FSV Dörnberg mit 3:0. Nach der Winterpause erlebte das junge Team einen Einbruch und verlor fast das inzwischen gesteckte Saisonziel - den Aufstieg - aus den Augen. Am Ende reichte es dennoch zu Rang zwei.

TSG Sandershausen. Trainer Friedhelm Januschs Mannschaft landete wieder mal auf einem guten vierten Platz. Eine bessere Platzierung verhinderte die Heimschwäche in den entscheidenden letzten Saisonspielen. Neben den Punktspielen bewährte sich das Team im Kreispokal, als der Hessenligist OSC Vellmar im Halbfinale besiegt wurde. Im Finale setzte es aber eine unnötige 1:2-Niederlage gegen den FSC Lohfelden.

TSV Heiligenrode. Der Aufsteiger aus Niestetal mit dem scheidenden Trainer Carsten Umbach spielte lange Zeit eine überragende Saison. Erst am Saisonende, als sieben Spiele ohne Sieg zu Buche standen, ging dem Team ein wenig die Luft aus. Ein achter Rang spricht aber für eine starke Mannschaftsleistung.

TSG Wattenbach. Auch in der Söhre war das Ziel der Klassenerhalt und die Integration junger Spieler eine Zeit lang in Gefahr. Am Ende meisterte der TSG die Sache recht souverän, so belegte die Mannschaft um den scheidenden Trainer Michael Pfannkuch einen sicheren achten Platz.

OSC Vellmar II. Nach einem völlig verkorksten Saisonauftakt feierte die junge Mannschaft um das Trainergespann Thomas Bartel und Alfred Igel erst am neunten Spieltag ihren ersten Sieg. An vier Spieltagen zierte das Team sogar das Tabellenende. Dann aber der Durchbruch, die neu zusammengestellte Mannschaft hatte sich inzwischen eingespielt und letztlich souverän mit dem Abstiegsgeschehen nichts mehr zu tun.

FSK Vollmarshausen. Das Zittern bei der FSK, nachdem erst am letzten Spieltag der Relegationsplatz erreicht wurde, ging über das Saisonende hinaus. Die Mannschaft von Trainer Bernd Sturm musste letztlich noch zwei Relegationsspiele gegen den Viertletzten der Gruppe 1 bestreiten, dabei setzte sich das Team nach zwei Siegen (3:2, 3:0) gegen den TSV Altenlotheim durch und feierte den Klassenerhalt.

Tuspo Rengershausen. Von Saisonbeginn an waren die Baunataler das Sorgenkind. Erst am sechsten Spieltag gelang der Mannschaft um den damaligen Coach Uwe Zenkner der erste Sieg. Zenkner und der Tuspo gingen ab April getrennte Wege. Interimscoach Theiko Kopschek versuchte noch zu retten was zu retten war, letztlich vergeblich.

Von Horst Schmidt

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