Gruppenliga: FC Bosporus behauptet sich im Verfolgerduell bei Sandershausen

3:1 - Azizis Tor des Tages

Abgehoben: Sandershausens Magnus Künkler kann sich in dieser Szene gegen FC-Verteidiger Otto Hofmann durchsetzen. Links im Bild: Schiedsrichter Daniel Heist, der zwei Foulfelfmeter verhängte. Foto: Zgoll

Heiligenrode. Vom Anstoß weg machten sie deutlich, dass sie nicht als Punktelieferant angereist waren. Folgerichtig entschieden die Fußballer des FC Bosporus das Topspiel der Gruppenliga 2 auf Kunstrasen in Heiligenrode bei der TSG Sandershausen mit 3:1 (1:1) zu ihren Gunsten. Gäste-Trainer Parham Nasseri war vollkommen zufrieden: „Die Mannschaft hat viel Herzblut vergossen und eine starke kämpferische und taktische Leistung gezeigt.“

Eine Viertelstunde benötigten die Sandershäuser, bis sie richtig am Spiel teilnahmen. Bis dahin setzten ausschließlich die Kasseler die Akzente. Tobias Rühlmann (19.) war es vorbehalten, erstmals für Gefahr vor dem Tor von Bosporus-Schlussmann Zoran Zeljko zu sorgen.

Nachdem Enes Sezer (24.) und Isa Kilicaslan (32.) noch gescheitert waren, schoss Sezer nach Vorarbeit von Nurkay Bilir den FC aus zehn Metern in Führung (36.). Kurz vor dem Wechsel fiel der Ausgleich: Adem Yüksel hatte Bruno Luis regelwidrig im Strafraum festgehalten, den fälligen Elfmeter verwandelte Sascha Herbold sicher zum 1:1.

Ebenso unnötig war das Foul von TSG-Torhüter Sven Hollstein an Halil Kosar. Erneut entschied der Unparteiische Heist auf Strafstoß. Yusuf Malli ließ sich die Chance nicht entgehen und brachte die Gäste in Führung (51.).

Jetzt sahen sich die Gäste vehement auf den Ausgleich drängenden Sandershäusern gegenüber. Rühlmann wäre fast das 2:2 gelungen, als er einen Kopfball nach Flanke von David Altschmied knapp neben das Tor setzte (57.). Nachdem der FC das Spiel wieder beruhigt hatte, landete ein als Flanke gedachter Ball am Innenpfosten (66.). Sandershausen stellte nun auf zwei Spitzen um, doch die taktische Maßnahme blieb ohne Erfolg. Im Gegenteil: Mit einem 25-m-Schuss durch Bilal Azizi gelang Bosporus das 3:1 (74.). Damit war das Spiel gelaufen, außer einem Heber an den Innenpfosten von Magnus Künkler sprang für die Gastgeber nicht mehr viel heraus.

TSG-Trainer Charly Lotzgeselle sprach von einer verdienten Niederlage: „Unsere Vorgaben konnten wir in keiner Phase des Spiels umsetzen.“

Von Horst Schmidt

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