Balhorn trifft nur zwei Mal das Metall

Traf mit seinem Schuss nur die Querlatte: Balhorns Marcel Hehr. Archiv-Foto: zih

Der abstiegsbedrohte SVB kommt in Wichmannshausen beim 0:0 zwar zu einem Auswärtspunkt, doch das dürfte im Kampf um den Klassenerhalt zu wenig sein.

Wichmannshausen. Nicht mit leeren Händen kehrte der in der Fußball-Gruppenliga um den Klassenerhalt kämpfende SV Balhorn vom Mitbewerber TSV Wichmannshausen zurück. Die Distelberg-Elf von Trainer Jörg Krug erkämpfte sich im Sontraer Land ein torloses Remis, wobei dies im Überlebenskampf aber zu wenig war.

Es war nichts Berauschendes, was beide Mannschaften boten. Die Partie der beiden Kellerkinder lebte aber von der Dramatik, dem Kontrahenten ja nicht den Dreier zu überlassen. Die beste Chance für den Führungstreffer besaßen im ersten Durchgang die Balhorner, die aber wieder einmal mit dem Schicksal haderten. Denn nach dem Freistoßhammer des kurz vorher für den verletzten Kevin Manß eingewechselten Kevin Möller (40.) stimmten die Distelberger schon den Torjubel an, den jedoch die Querlatte verstummen ließ.

Die zwei Möglichkeiten der Hausherren wurden eine sichere Beute von SVB-Schlussmann Sebastian Schmidt. Der sein ganzes Können und seine Routine in die Waagschale werfen musste, um gegen Platzherrenakteur Rico Baumann (68.) seinen Kasten sauber zu halten. Das war eigentlich die einzige nennenswerte Möglichkeit im zweiten Abschnitt für die Hausherren.

Erneut nur Metall

Kurz vorher hätte SVB-Torjäger Alexander Wicke das Signal auf Grün stellen können, doch er brachte das Kunststück fertig, das Ziel um Millimeterbreite zu verfehlen.

Dann wähnten sich die Distelberger doch noch im Siegerhimmel. Marcel Hehr (72.) fasste sich ein Herz, hielt an der gegnerischen Strafraumgrenze völlig frei postiert einfach einmal drauf und streckte bereits die Arme siegessicher in den Himmel. Denn seinem Schuss konnte der Wichmannshäuser Schlussmann nur hinterher schauen. Doch Fortuna war den Platzherren hold, klatschte der von Hehr abgezogene Ball doch nur gegen die Querlatte. SVB-Coach Jörg Krug: „Wenn du im ganz tiefen Keller hockst, dann zeigt die das Glück einfach die kalte Schulter.“

Totzdem hätte Balhorn noch den Dreier für sich reklamieren können. Kurz vor Schluss hatte Steffen Dietrich aus kurzer Distanz freie Bahn, doch der Wichmannshäuser Schlussmann drehte das Leder mit Superreflex um den Pfosten.

Balhorn: Schmidt - F. Degenhardt, Reitze, Löber, Hehr, N. Degenhardt (75., Most), M. Crede, Mezler, Manß (30., Möller), Dietrich, Wicke (75.., D. Crede). (zih)

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