Wolfhagen Gast beim Türkgücü Kassel

FSV beim Duell der Kellerkinder

Wolfhagen. Als richtungs- weisendes Spiel bezeichnet der Trainer von Fußball-Gruppenligist FSV Wolfhagen das Spiel am Sonntag, Anstoß 15 Uhr, bei Türkgücü Kassel. Eric Schibol: „Meine Spieler stehen in der Siegpflicht, ansonsten fristen sie ein Dasein im tiefsten Tabellenkeller.“

Ein Blick auf das aktuelle Tabellenbild untermauert Schibols Aussage. Der FSV rangiert unmittelbar vor der direkten Abstiegszone, in der sich Türkgücü mit lediglich einem Zähler weniger als Vorletzter bereits tummelt. Für beide Teams ist diese Begegnung also ein so genanntes Sechs-Punkte-Match. Schibol: „Wenn wir gewinnen wollen, dann dürfen wir nicht nur wie zuletzt auch bei unserer 1:2-Pokalniederlage in Calden schönen Fußball spielen, sondern müssen uns zwingend offensiver, torgefährlicher, durchschlagskräftiger und zweikampfstärker präsentieren. Nur dann können wir bestehen.“

Personell gibt es beim FSV-Coach einige Sorgenfalten. Jannik Schaake und Rafael Gorzel, letzterer begann in dieser Woche wieder mit dem Lauftraining, fehlen verletzungsbedingt. Ebenso Ruben Denn aus beruflichen Gründen. Und hinter den Einsatz von André Nordmeier, der sich im Pokalhalbfinale Blessuren einhandelte, muss Schibol ein ganz großes Fragezeichen setzen. Schibol: „Derzeit sind wir aber noch in der Lage, diese Ausfälle kompensieren zu können.“

Die Erinnerungen an den Gegner sind nicht gut: In der letztjährigen Saison bekamen die Wolfhager bei Türkgücü mit 0:5 das Fell über die Ohren gezogen, an der Liemecke mussten sie sich gegen die Elf des Trainerduos Ibrahim und Mehmet Gül mit einem torlosen Remis begnügen. (zih)

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