Fußball-Gruppenliga

Calden/Meimbressen empfängt Grebenstein zum Derby

Nils Mackewitz schaut auf den Ball
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Nils Mackewitz trifft im Derby auf alte Bekannte. Für den Caldener (links) und seine Mannschaft hängen die Trauben gegen den zuletzt in Form gekommen Tuspo Grebenstein hoch.

Am Samstag (15.30 Uhr) kommt es auf dem Kaiserplatz in Calden zum mit Spannung erwarteten Nachbarschaftsderby der Fußball-Gruppenliga zwischen der SG Calden/Meimbressen und dem Tuspo Grebenstein.

Ausgangslage

Spricht für Grebenstein. Die Grebensteiner haben die letzten drei Spiele gegen Reinhardshagen, Vollmarshausen und in Heiligenrode mit 4:2, 4:0 und 3:0 gewonnen und haben damit mehr gewonnen als verloren. Diesen Aufwärtstrend wollen sie beim Nachbarn natürlich mit einem Sieg fortsetzen. Calden/Meimbressen verlor sein Spiel in Bergshausen deutlich mit 0:3 und liegt mit sieben Punkten aus acht Spielen auf einem Abstiegsplatz. Der aufgrund des personellen Umbruchs befürchtete harte Abstiegskampf ist offenkundig. Allerdings ist aufgrund des Derbycharakters in diesem Spiel alles möglich.

Derbycharakter

Durch die räumliche Nähe ist er einfach gegeben. Die Spieler kennen sich sehr gut. SG-Torhüter Daniel Pfaffenbach und Angreifer Dennis Faust haben eine Grebensteiner Vergangenheit. Dazu bilden Calden/Meimbressen und Grebenstein in Jugendbereich seit Jahren eine Spielgemeinschaft, zu der zuletzt auch Hombressen/Udenhausen zugestoßen ist. Bei der in die Verbandsliga aufgestiegenen A-Jugend-Spielgemeinschaft wirken für Calden Bastian Dittmar, Nils Mackewitz und Johannes Ecke und für Grebenstein Timon, Marvin, Julius Schmidt und Mohammad Omar mit.

Trainer

Waren beide schon für den anderen Verein tätig. SG-Trainer Sven Dopatka spielte für den Tuspo in der damaligen Bezirksoberliga und war in der Abstiegssaison 2012/13 in der Verbandsliga als Trainer für den Tuspo tätig. Er setzt gegen den Nachbarn auf die kämpferischen Tugenden seiner Mannschaft: „Wichtig wird sein, der starken Grebensteiner Offensive keine Räume zu geben.“

Maximilian Schäfer bestritt in der Saison 2014/15 sieben Spiele in der Gruppenliga für die SG. Er erwartet einen kämpferisch eingestellten Gegner: „Das wird alles andere als einfach. Ich gehe davon aus, dass sich die Caldener in jeden Ball reinwerfen werden.“

Personallage

Ist bei beiden Vereinen angespannt. Bastian Dittmar wird nach der Roten Karte in Bergshausen fehlen. Dafür hofft Dopatka auf die Rückkehr von Abwehrspieler Giovanni Collura. Vorne dürfte der reaktivierte Dennis Dittmer wieder dabei sein.

Beim Tuspo werden weiterhin mehrere Stammkräfte fehlen. Gegenüber dem Mittwochspiel wird Philippe Robert ausfallen. Dafür wird wahrscheinlich Erik Maiterth zurückkehren.

Vergangene Spiele

Haben gezeigt, dass Überraschungen möglich sind. So holte die SG im Vorjahr in Grebenstein ein verdientes 1:1-Unentschieden. Das letzte Heimspiel gewann die SG in der Saison 2017/18 mit 2:0. Insgesamt spricht die Bilanz der letzten 15 Spiele mit acht Siegen, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen für den Tuspo.  zmw Foto: Hofmeister/Rieß

Maximilian Schäfer
Sven Dopatka

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