Ein bisschen anders

Parham Nasseri, Spielertrainer des FC Bosporus

Der FC Bosporus ist die Mannschaft der Stunde in der Gruppenliga. Nach der Winterpause gewann das Team fünf von sechs Spielen, einmal gab es ein Unentschieden – Platz zwei.

Wir sprachen mit Parham Nasseri (24), der kurz vor dem Start in die Restrückrunde zum Spielertrainer aufgestiegen ist.

Herr Nasseri, darf ich Sie Erfolgstrainer nennen?

Nasseri: Nein, wir sind derzeit vielleicht eine Erfolgsmannschaft. Aber zu der zählen alle: das Trainerteam, die Spieler, der Vorstand, die Mitglieder und die Zuschauer. Alle tragen zum Erfolg bei, weil der FC Borsporus ein wenig anders ist als andere Vereine: Hier sind die Menschen mit noch ein bisschen mehr Herz bei der Sache.

Trotzdem hat Ihr Vorgänger Tuncay Aral bei seinem Rücktritt in der Winterpause die Trainingsbeteiligung kritisiert. Was läuft jetzt besser?

Nasseri: Wir haben gewisse Regeln und Hierarchien eingeführt, ohne die es im Fußball nicht geht. Das fängt damit an, dass Absagen nur persönlich mitgeteilt werden dürfen – und nicht lapidar über Whatsapp. Außerdem haben die Spieler eine Viertelstunde vor Trainingsbeginn in der Kabine zu sein. Das dient auch dem Teambuilding, indem wir über dies und jenes quatschen und alle zusammen ein wenig runterkommen nach einem Arbeitstag. Die Trainingsbeteiligung ist jetzt überragend.

Sie sind erst 24. Wohin führt Ihr persönlicher Weg und der des Teams?

Nasseri: Mein persönliches Ziel ist es einfach, aus jedem Spieler mehr rauszuholen. Ansonsten will ich die Mannschaft nicht unter Druck setzen, indem ich den Aufstieg fordere. Ich schaue nicht auf Platzierungen. (hag)

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