Bosporus im Aufschwung

Gruppenliga: Calden/Meimbressens Formkurve zeigt bei 0:2 nach unten

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Abgezogen: Antonio Juricic vom FC Bosporus hat sich durchgesetzt und schießt aufs Tor. Benjamin Kamusin, Linksverteidiger der SG Calden/Meimbressen, kommt zu spät. Foto: Rieß

Calden. Die Formkurve von Fußball-Gruppenligist SG Calden/Meimbressen zeigt wieder nach unten, der FC Bosporus scheint im Aufwind. So könnte das Fazit lauten, nachdem die Vereinigten dem Veerbandsliga-Absteiger auf eigenem Platz 0:2 (0:1) unterlagen.

In den ersten 30 Minuten sahen die 100 Zuschauer eine temporeiche Begegnung auf Augenhöhe, die hin und her wogte. Doch die Caldener nahmen im Lauf der Partie immer mehr das Tempo raus, während die Gäste scheinbar nur das Nötigste tun wollten.

„Das war heute kein übermächtiger Gegner, wir haben uns durch individuelle Fehler selber geschlagen“, meinte SG-Trainer Jens Alter. Im Hinblick auf die Tabelle bekommt der Sportlehrer auch langsam Sorgenfalten. „Wir haben nächste Woche spielfrei und der Abstand zum 13. Platz beträgt nur drei Zähler“, gibt Alter zu denken.

In der 14. Minute legte Bosporus vor. Caldens Schlussmann Thilo Müller ließ einen Torschuss nach vorne abprallen, wo Luca del Colle stand und zum 1:0 abstaubte. Diese Führung bestätigten die Kasseler aber in der Folgezeit. Antonio Juricic (24.) köpfte an die Latte und Eray Ecevit (28.) verpasste nur knapp das Ziel. Die zweite Chance der Gastgeber war ein Heber von Marc Zuschlag, der knapp am Tor vorbeiging. In der 53. Minute beschäftigte Zuschlag Bosporus-Keeper Emre Balci mit einem gefährlichen Freistoß. Wenig später fiel die Vorentscheidung. Nima Latifiahvas zog trocken zum 2:0 für die Gäste ins untere Eck (55.). Zehn Minuten später scheiterte auch er an der Latte des Caldener Tores.

Der Absteiger zeigte sich nach enttäuschendem Saisonstart deutlich verbessert. Erleichtert war auch Trainer Najeh Braham nach dem zweiten Sieg: „Das war eine disziplinierte Leistung meiner Elf, die auch aus den Zweikämpfen als klarer Sieger hervorging. Fußballspielen können wir sowieso, aber heute kam der nötige Einsatz hinzu.“ Und ebenso wichtig: „Die Jungs haben miteinander gesprochen. Schon ein Wort kann ein Spiel entscheiden.“ 

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