Gruppenliga: Der neue Tabellenzweite nimmt die Hürde Eintracht Baunatal mit 2:1

Bosporus nicht zu stoppen

Jubel nach dem Siegtor: Enes Sezer hat soeben die 2:1-Führung für seine Mannschaft beim Sieg des FC Bosporus bei Eintracht Baunatal erzielt und lässt sich feiern. Mit ihm freuen sich Yusuf Malli und hinten Halil Kosar. Foto: Zgoll

Kassel. Glücklich, aber nicht unverdient gewann der FC Bosporus den Verfolgergipfel der Gruppenliga (Gruppe 2) mit 2:1 (0:1) beim bisherigen Tabellenzweiten Eintracht Baunatal.

Gastgeber Eintracht ließ zunächst keinen Zweifel daran aufkommen, wer das Spiel gewinnen würde, und hätte mit etwas Glück schon in den ersten Minuten in Führung gehen können. Die Gäste mussten ersatzgeschwächt antreten, stand doch der etatmäßige Torhüter Zoran Zeljko urlaubsbedingt nicht zur Verfügung. Für ihn hütete Feldspieler Bediss Messaoud den Kasten, und der machte seine Sache gut.

Machtlos war er allerdings gegen den Schuss von Blazej Antoni Wierzbicki, der einen abgeprallten Ball aus kurzer Entfernung zur Baunataler 1:0-Führung einschoss (32.). Anschließend erspielte sich die Eintracht mehrere Möglichkeiten, ohne zum Erfolg zu kommen.

Genauso sah das auch Eintracht-Trainer Manfred Katluhn nach der Partie: „Erst vergessen wir, das 2:0 zu machen, dann bauen wir den Gegner in den zehn Minuten nach der Pause wieder auf.“

Bosporus-Spielertrainer Parham Nasseri stellte nach der Pause um. Von nun an standen die Gäste hinten sicherer und nach vorn ging auch etwas. Erst stand Abwehrspieler Otto Hofmann bei einem in die Mitte abgewehrten Eckball goldrichtig und hämmerte den Ball mit seinem schwachen Fuß zum 1:1-Ausgleich in den Winkel (50.).

Das war es aber noch nicht: Nur vier Minuten später nutzte Torjäger Enes Sezer einen Aussetzer der Baunataler Abwehr zur jetzt überraschenden 2:1-Führung. Trainer Nasseri zeigte sich nach der Begegnung angetan von der Leistung seiner Mannschaft: „Mit deutschen Tugenden – über den Kampf zum Spiel – haben wir uns wieder in die Partie gearbeitet und letztlich nicht unverdient gewonnen.“ Außer fünf Ecken in Folge in der Nachspielzeit hatten die Gastgeber keine nennenswerten Möglichkeiten mehr, um letztlich noch den Ausgleich zu erzielen.

Ein letztes Lob wollte der Coach aber noch loswerden: „Aushilfstorhüter Messaoud, der sich in den Dienst der Mannschaft stellte, hat seine Sache ausgesprochen gut gemacht.“

Von Horst Schmidt

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