Gruppenliga: Der FC hofft auf Sieg gegen Wattenbach und auf Patzer des CSC 03

Bosporus will dranbleiben

Viel zu tun: Schon beim 4:2-Erfolg in der Vorrunde hatte der FC Bosporus gegen Wattenbach seine Schwierigkeiten. Hier klärt Otto Hofmann (rechts) gegen Lukas Illian. Foto:  Schachtschneider

Kassel. Als klarer Favorit geht der FC Bosporus, Zweiter der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) gegen die in Abstiegsnöten befindliche TSG Wattenbach (Sonntag, ab 15 Uhr im Nordstadtstadion) in die Partie.

FC Bosporus

Letztmals zierte die Mannschaft der Trainer Yusuf Barak und Parham Nasseri am 23. Spieltag die Tabellenspitze, doch nicht erwartete Rückschläge in den Remis-Spielen gegen die Kellerkinder Wettesingen/Br./O. (1:1) oder das torlose Unentschieden im Nachbarduell gegen Wolfsanger, sorgten letztlich für vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer CSC 03.

Aus eigener Kraft kann es der FC nicht mehr schaffen, die Meisterschaft zu erringen. Erfolge wie gegen Wattenbach, anschließend in Vellmar II und zuletzt gegen Dörnberg sind die Voraussetzung gepaart mit der Hoffnung auf einen Ausrutscher von Tabellenführer CSC 03 Kassel.

„Zunächst aber müssen wir Wattenbach schlagen, was nicht einfach wird“, sagt Spielertrainer Parham Nasseri. Bereits in der Vorrunde musste Bosporus alles geben, um am Ende mit 4:2 die Nase vorn zu haben. Nasseri selbst wird nach überstandener Erkrankung erstmals nach zwei Wochen wieder im Kader stehen. Ob es für die Startformation reicht, sollte die gestrige Trainingseinheit zeigen. Ansonsten geht der Coach von seiner besten Startformation aus. TSG Wattenbach

Schwere Wochen haben sie in der Söhre hinter sich: Zunächst war da der Abgang von Trainer Marc Sittig, dann die vielen Wochen der Erfolglosigkeit und zuletzt die Verpflichtung von Neu-Trainer Michael Pfannkuch. Das alles trug sicher nicht zu stabilen Leistungen bei.

Doch der 4:0-Erfolg gegen den VfL Kassel am letzten Wochenende hat viel verändert. „Die Stimmung ist nach den Misserfolgen am Boden gewesen“, sagt auch Trainer Pfannkuch. Und weiter: „Nach dem Sieg ist auf einen Schlag alles anders, wir wollen den Schwung und die gute Stimmung in die Partie gegen Bosporus mitnehmen.“

Pfannkuch kann am Sonntag auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, die zuletzt angeschlagenen Kranken und Verletzten, wie Lukas Iksal und Andre Wenzel sind wieder voll einsatzbereit.

Einzig Torhüter Gerd Geschwind – er hat inzwischen aber wieder mit Lauftraining begonnen – wird nach seinem Handbruch noch nicht zur Verfügung stehen. Für ihn hütet, wie schon in den vergangenen Begegnungen, Markus Frank den Kasten.

Von Horst Schmidt

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