Hombressen/Udenhausen reist mit einem 9:0-Erfolg im Rücken zur TSG - Gegner zuletzt daheim ohne Tore

Mit breiter Brust nach Sandershausen

Im gegnerischen Strafraum: Will Lucas Hecker mit Hombressen/Udenhausen in Sandershausen siegen, muss er seine Torchancen nutzen. Foto:  Hofmeister

Sandershausen. Am Ostermontag steht der Fußball-Gruppenligist SG Hombressen/Udenhausen vor einer hohen Auswärtshürde. Die Reinhardswald-Vereinigten sind zu Gast bei der TSG Sandershausen. Die Favoritenrolle und der größere Druck liegen allerdings beim Gastgeber.

„Wir treffen auf eine der spielerisch stärksten Mannschaften der Klasse.“

SG-Stürmer Dominik Lohne

Die Niestetaler sind mit zwei Unentschieden und drei Siegen, unter anderem gegen die Spitzenteams aus Kaufungen und Calden, ordentlich ins neue Jahr gestartet.

Durch die unerwartete Heimniederlage gegen Vollmarshausen am vergangenen Sonntag hat sich das von Friedhelm Janusch trainierte Team jedoch selbst in Zugzwang gebracht. „Wir haben die Niederlage gegen die FSK aufgearbeitet“, sagt Janusch. Und weiter: „Sicher ist die Pleite ein herber Rückschlag im Meisterschaftsrennen, doch noch sind wir nicht auf Schützenhilfe angewiesen.“

Nach den starken Auftritten in Kaufungen und Calden erzielte die TSG erneut zu Hause keinen Treffer, wie auch schon gegen Wichmannshausen. Offensichtlich läuft es auswärts besser.

Mit einem Dreier würde Sandershausen nicht nur an der Krohne-Elf vorbeiziehen, sondern sich zudem für die Hinspielniederlage revanchieren. Zum Saisonauftakt wurde Hombressen/Udenhausen unterschätzt, die TSG schwächte sich mit zwei Platzverweisen und musste am Ende ein 1:2 gegen den Aufsteiger hinnehmen.

Stürmer Dominik Lohne sagt vor der Partie: „Wir treffen auf eine der spielerisch stärksten Mannschaften der Klasse. Die Janusch-Elf habe ich vor Serienbeginn als Titel-Mitfavorit gesehen. In der Rückrunde hatten die Sandershäuser bis auf das letzte Spiel einen guten Lauf.“

Selbstvertrauen getankt

Für sein Team schätzt er die aktuelle Konstellation günstig ein: „Wir haben nach dem 9:0 gegen Rengershausen viel Selbstvertrauen getankt. Der Knoten ist geplatzt, wir treten mit breiter Brust an“, zeigt sich Lohne zuversichtlich und schiebt nach: „Wir haben keinen Druck, können befreit aufspielen. Für die Sandershäuser geht’s um mehr, da sie oben dranbleiben wollen.“

Die personelle Situation hat sich bei den Vereinigten entschärft und spricht für mindestens einen Teilerfolg. Lediglich Jonas Hampe steht noch mit Adduktoren-Problemen auf der Verletztenliste. (zjb)

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