Heiligenrode gewinnt 4:3 gegen die SG

Calden/Meimbressen führt zweimal und verliert

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Traf zum zwischenzeitlichen 2:0. Maximilian Gellner erzielte ein Tor für Calden/M., verlor aber am Ende doch. 

So nah war die SG Calden/Meimbressen noch nicht am ersten Erfolg auf des Gegners Platz in dieser Fußball-Gruppenligasaison. 

2:0 und 3:2 führten die Vereinigten beim TSV Heiligenrode und standen am Ende mit 3:4 (1:0) doch zum siebten Mal im neunten Auswärtsspiel mit leeren Händen da.

Das ist eine nicht so leicht zu verdauende Niederlage für die Alter-Schützlinge. „Wir sind sehr enttäuscht“, brachte Caldens Spielausschussmitglied Heinrich Peters die Caldener Gefühlslage auf den Punkt. Zwar hatte der Gegner in der ersten Halbzeit eine optische Überlegenheit, doch die besseren hatte Calden/Meimbressen. Nino Wagener scheiterte nach 21 Minuten an TSV-Schlussmann Bauernschmitt. Sascha Knoll (28. und 35.) schoss zweimal knapp am Tor vorbei. In Gefahr gerieten die Gäste nur einmal, als eine Flanke zum Torschuss wurde und SG-Keeper Thilo Müller in höchster Not den Ball über das eigene Tor lenkte. Kurz vor dem Pausenpfiff verwertete Nino Wagener einen Freistoß von Marko Utsch zum 1:0-Pausenstand.

Zwei Minuten nach Wiederbeginn vergab Wagener die Chance zum 2:0. Dies bereitete er aber nach 54 Minuten vor für Maximilian Gellner. Christian Rümenap verkürzte in der 57. Minute auf 1:2. Mit einem direkten Freistoß gelang Jan Hille (64.) der 2:2-Ausgleich.

Fünf Minuten später gab es die Antwort der SG. Starkes Solo von Marko Utsch und seinem Treffer zum 2:3 und die Hoffnung der Caldener, das Spiel wieder im Griff zu haben. Doch Pustekuchen. Die Abwehr der Gäste geriet wieder unter Druck und hatte auch etwas Pech. Der Schuss von Ivan Montero Rodriguez zum 3:3 (72.) wurde abgefälscht. Heiligenrodes Stürmer Rümenap ist ein Knipser, davor hatte Caldens Trainer Jens Alter schon vor der Partie gewarnt und trotzdem nutzte das Schlitzohr des TSV einen Abstimmungsfehler in der Caldener Hintermannschaft nach 78 Minuten zu seinem zweiten und somit Siegtreffer der Partie.

Gellner rutsche sechs Minuten vor dem Ende noch knapp an einer Flanke vorbei, eine Wende gelang der Elf aus der Flughafengemeinde jedoch nicht mehr. Sie muss auf dem elften Tabellenplatz überwintern. (zyh)

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