Gruppenliga: Begegnung von Grebenstein beim CSC steht auf der Kippe

Calden/M. spielt auf Kunstrasen

Spielen oder nicht spielen? Währen Calden/Meimbressen, am Ball Tobias Krone, vermutlich gegen den VfL auf Kunstrasen spielt, steht das Spiel von Grebenstein (Julian Paulus und Oliver Speer) auf der Kippe. Foto: zhj

Calden/Grebenstein. Völlig unterschiedlich sind die Auswärtsaufgaben, die die beiden heimischen Fußball-Gruppenligisten am Wochenende vor sich haben: Die SG Calden/Meimbressen fährt am Sonntag zumTabellenletzten VfL Kassel, der TuSpo Grebenstein am Samstag zum Tabellenzweiten CSC 03 Kassel.

Doch während das Spiel beim CSC auf der Kippe steht, soll beim VfL - auf Kunstrasen - gespielt werden. Eine Gemeinsamkeit: Sowohl für die SG als auch für den TuSpo ist es nicht das letzte Spiel des Jahres: Für das Wochenende darauf wurden Nachholspiele angesetzt.

CSC 03 Kassel - TuSpo Grebenstein. Samstag, 14.30 Uhr. Zwei Auswärtsspiele stehen für den TuSpo Grebenstein in diesem Jahr noch an. Vor dem Gastspiel in Dörnberg geht eszunächst auf den Jahnsportplatz zum CSC 03 Kassel. Dieses Spiel steht aber angesichts der ungünstigen Wetterlage auf der Kippe. Sollte es stattfinden, wäre es eine echte Herausforderung für den TuSpo. Nach der enttäuschenden 1:2-Heimpleite der Vorwoche gegen Vollmarshausen ist es vielleicht genau der richtige Gegner, denn gegen die besser platzierten Mannschaften der Liga hat der TuSpo eine mehr als respektable Bilanz. Die einzige Niederlage gab es im Hinspiel gegen den CSC 03 und die war beim 2:3 nach einer 2:0-Führung durchaus unglücklich. Angesichts der Hinspielerfahrungen werden die Rothosen den TuSpo keinesfalls unterschätzen, um nicht gegenüber Bosporus Kassel an Boden zu verlieren. Die Grebensteiner werden es mit einem Gegner mit einer lupenreinen Heimbilanz und der mit Abstand besten Hintermannschaft zu tun bekommen und können daher ohne Druck aufspielen

VfL Kassel - SG Calden/Meimbressen. Sonntag, 14.45 Uhr. SG-Trainer Jens Alter rechnet damit, dass die Partie gegen die Kirchditmolder stattfindet. Denn die Verantwortlichen des VfL haben die Partie auf den Kunstrasenplatz an der Schulstraße in Wilhelmshöhe verlegt. Auf Grund einiger verletzungsbedingter Ausfälle fahren die Vereinigten mit einem gemischten Gefühl zum abgeschlagenen Schlusslicht, das erst eine von 14 Partien gewinnen konnte. Das Hinspiel verlor der VfL 0:2.

Die Kasseler haben ihre Mannschaft sehr verjüngt vor dieser Saison und bis auf ein Durchschnittsalter von 22 Jahren gedrückt. Doch dass sie solche Probleme bekommen würden, hatte VfL-Trainer Marco Siemers doch nicht erwartet. Ein Lichtblick war vor drei Wochen der überraschende 4:0-Erfolg gegen Wattenbach. Das sollte für seine Mannschaft auch als Warnung gelten, hofft Alter und appelliert an die Konzentration. Außerdem dürften seine Akteure durchaus auch wieder etwas härter in die Zweikämpfe einsteigen als zuletzt bei der 0:3-Heimniederlage gegen Grebenstein, fügt der SG-Coach hinzu.

Beim Gegner drückt vor allem vorne der Schuh. In den letzten fünf Spielen erzielte die Siemers-Elf viermal kein Tor. Aber in der Offensive hat auch Calden Probleme und zwar personeller Art. Die vor der Saison vom VfL auf den Kaiserplatz geholten Brüder Dennis und Toni Schubert sind verletzt, aber zumindest Mittelfeldspieler Dennis Schardt dürfte gegen seinen Ex-Klub auflaufen. Eine Chance bekommt vielleicht der A-Liga-Torjäger der SG-Reserve, Fabrice Lindner, den Alter mit ins Aufgebot nehmen will. (zyh)

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