Gruppenliga: Calden/Meimbressen kassiert erneut fünf Gegentore

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Calden/Meimbressen - Musste bereits in der 6. Minute hinter sich greifen: Der Torhüter der SG Calden/Meimbressen, Lars Schindewolf, stand nach einem Jahr Pause wieder im Kasten.

Calden. Erneut gab es für die SG Calden/Meimbressen in der Fußball-Gruppenliga nichts zu holen und mit dem 2:5 (0:3) gegen den OSC Vellmar II die zweite Heimniederlage in Folge.

Beachtlich ist dabei dass die Vereinigten in allen zehn vorherigen Heimspielen nur sieben Gegentreffer kassierten und nun gleich fünf. Somit auch genau so viel wie im Hinspiel als es 1:5 hieß. Gegen die U23 des Hessenligsten hatte die SG, genau wie in der Vorrunde, das Pech mit dem fast letzten Aufgebot antreten zu müssen. Auf der Ersatzbank hatte Caldens Trainer Jens Alter nur Spieler aus dem A-Liga-Kader. Gerade auch deswegen wollte Alter seiner Mannschaft auch keine Vorwürfe machen, sie hätten trotzdem Charakter, aber in manchen Situationen auch fehlende Cleverness. Am verdienten Sieg der Vellmarer ließ Alter aber keine Zweifel aufkommen, weil der Gegner vor allem spieltechnisch einfach viel besser war.

Das war schon ganz gut anzusehen wie der Absteiger immer wieder durch Schnelligkeit und Spielintelligenz vor dem SG-Tor auftauchte. Das musste, nach dem Ausfall von Berndt und Ziegler, erstmals nach einem Jahr Pause wieder Lars Schindewolf hüten und diese Aufgabe war undankbar. In der sechsten Minute wurde Schindewolf durch einen Freistoß von Roger Garcia überrascht zum 0:1. Kurz zuvor hatte Toni Schubert vor dem OSC-Tor eine sogenannte hundertprozentige Chance vergeigt. Strittig war das 0:2 (18.), der Schiedrichter-Assistent zeigte Abseits an, doch Haupt-Schiedsrichter Wissam Awada aus Kassel erkannte den Treffer von Jan Kleinschmidt dennoch an. Noch im ersten Durchgang erhöhte der agile Kleinschmidt auf 3:0 (28.). Die nächste Torchance für die SG vergab wieder Toni Schubert, ihm klebt weiterhin das Pech an den Fußballstiefeln.

Nach der Pause legte Jubin Ansari in der 48.Minute das 4:0 nach und nun wurde die Hessenligareserve etwas nachlässig, das spürte und kritisierte auch ihr Trainer Rainer Rethemeier. Denn bei scharfen Schüssen von Schindewolf (63.) und Knoll (65.) musste OSC-Keeper Alexander Bayer sein ganzes Können aufbieten. Beim 1:4 (67.) von Sascha Knoll war Bayer machtlos, doch sechs Minuten später beim Strafstoß von Schindewolf reagierte der Schlussmann erneut famos. Mit dem 1:5 (81.) von Roger Garcia war alles gelaufen. Das 2:5 (89.) von Fabrice Lindner war nur noch Ergebniskosmetik.

Insgesamt zufrieden, aber vor allem mit der Art und Weise wie seine Mannschaft die Tore herausspielte, war Gästecoach Rainer Rethemeier. (zyh)

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