Fußball: Klei./Hun./Doh. 0:4 bei Türkgücü

Gruppenliga: Debakel für Fürstenhagen- 0:9 beim Tabellenführer

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Kassierte mit seinen Teamkollegen beim Tabellenführer ein Debakel: Daniel Lauer vom TSG Fürstenhagen.

Witzenhausen. In der Fußball-Gruppenliga steuert der TSG Fürstenhagen immer stärker in Richtung Rückkehr in die Kreisoberliga zu.

Der Aufsteiger verpasste beim Tabellenführer Sandershausen die Überraschung, kassierte stattdessen beim 0:9 ein echtes Debakel und verlor auch sein drittes Spiel nach der Winterpause. Das erste Pflichtspiel des neuen Jahres war auch für den Mitaufsteiger aus Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach eher ein Spiel zum Vergessen. Das Team von Trainer Goran Andjelkovic unterlag bei Türkgücü in Kassel mit 0:4.

SV Türkgücü Kassel - SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach 4:0 (0:0). Bereits in der ersten Hälfte hatten die Gäste in einigen Szenen großes Glück. Tim Behnke parierte zweimal glänzend gegen den gefährlichen Türkgücü-Stürmer Yasin Binguel (6./ 37.). Zudem klärte Tim Demus zwei Minuten vor der Pause in höchster Not gegen Emre Bicer. Nach dem Seitenwechsel machte sich dann die unterschiedliche Vorbereitung beider Teams bemerkbar. Während die Gäste ihre spielerischen Vorteile zu vier Treffern nutzten und einen völlig verdienten Sieg einfuhren, hatten die Gäste dem Favoriten nicht viel entgegenzusetzen. „Bei uns hat man deutlich den Spielern angemerkt, dass wir in der Vorbereitung viel zu wenig gespielt haben“, kommentierte SG-Sprecher Fritz Werner die bislang höchste Niederlage seiner Mannschaft in dieser Saison. - Tore: 1:0 Binguel (48.), 2:0 Binguel (56.), 3:0 Bicer (70.), 4:0 Ghafari (77.).

TSG Sandershausen - TSG Fürstenhagen 9:0 (5:0). Einen rabenschwarzen Nachmittag erlebte der TSG beim Spitzenreiter. Bereits nach 15 Minuten war die Partie auf dem Kunstrasenplatz in Heiligenrode entschieden. „Wir waren katastrophal in allen Belangen. Kurzzeitig haben wir ja noch ordentlich gespielt, dann waren wir aber wieder total überfordert. Was mich vor allem stört, ist die Tatsache, dass sich das Team völlig emotionslos in die Niederlage ergeben hat“, bemängelte Fürstenhagens neuer Trainer Volker Reinhardt, der insgesamt auf zehn Spieler verzichten musste. Doch die Mannschaft, die am Sonntag auf dem Platz stand, leistete viel zu wenig Gegenwehr. „Wir machen Fehler am laufenden Band. Was aber vor allem fehlt, ist die Bereitschaft, alles für den Erfolg zu geben. Das Niveau reicht einfach nicht aus, um in der Gruppenliga mithalten zu können.“ - Tore: 1:0 Minne (5.), 2:0 Hebold (7.) 3:0 Bredow (15.), 4:0 Bredow (26.), 5:0 Minne (31.), 6:0 Bredow (52.), 7:0 Hebold (56.), 8:0 Kutzner (72.), 9:0 Altschmied (83.). (raw)

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