Beide Mannschaften können befreit aufspielen

Derby Calden gegen Dörnberg: „Wollen attraktives Spiel bieten“

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Fußball-Gruppenliga - FSV Dörnberg ( Tobias Gunkel und Florin Müller ) gegen SG Calden/Meimbressen ( Marko Utsch )

calden. Fußball-Gruppenligist SG Calden/Meimbressen muss am Samstag (15.30 Uhr) zum fünften Mal in den letzten zwei Woche daheim ran. Diesmal kommt der FSV Dörnberg zum Fußballkreisderby auf den Kaiserplatz.

Der FSV hat sich doch in den letzten Wochen als die Stärkste von den heimischen Mannschaften herauskristallisiert, wenngleich er am Mittwoch beim 0:0 in Grebenstein etwas hinter den Erwartungen zurückblieb. Das Team von Trainer Jörg Reith ist in diesem Jahr noch unbesiegt in sieben Begegnungen, von denen vier gewonnen werden konnten. Die letzte Niederlage war am 31.Oktober. Dadurch haben sie sich den dritten Platz zurückerobert und kommen mit zehn Punkten Vorsprung zum Tabellensechsten Calden/Meimbressen.

Klar, der Zug nach oben ist abgefahren, die Rückkehr in die Verbandsliga wird dem FSV nicht auf Anhieb gelingen. Dennoch wollen sie in Calden fußballerisch mehr bieten als in Grebenstein. Jörg Reith: „Wir haben beim TuSpo viel zu wenig kombiniert und zu viele lange Bälle gespielt. Allerdings waren dort auch schwierige Platzverhältnisse.“

Obwohl die SG eine entgegen gesetzte Entwicklung zu seiner Mannschaft genommen hat, nämlich zuletzt dreimal in Folge verloren hat, betrachtet Reith die Partie in Calden als offen. „Es geht für beide nichts mehr – weder nach oben noch nach unten, wir sollten den Zuschauern ein attraktives Spiel bieten“ , hofft der Dörnberger Coach. Der FSV wird vermutlich auf vier Spieler verzichten müssen.

Noch mehr leid geprüft ist sein Gegenüber Jens Alter. Der musste am Mittwoch beim 0:3 auch noch Lengyel und Schindewolf verletzungsbedingt auswechseln. „Ich weiß noch gar nicht wen ich gegen Dörnberg aufstellen kann“, ist Alter nicht gerade optimistisch. So eine starke Partie abzuliefern wie beim 1:1 auf dem Dörnberg im Hinspiel dürfte den Vereinigten schwer fallen und der sechste Tabellenplatz gerät auch immer mehr in Gefahr, denn ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt treffen sie auf die Vereine, die unter den ersten Fünf stehen. Es droht die vierte Niederlage in Folge, das wäre Negativrekord unter dem Trainer Jens Alter. (zyh)

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