Derby auf dem Kaiserplatz

Gruppenliga: Calden/Meimbressen empfängt Spitzenreiter Grebenstein

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Einsatz fraglich: Ob Thomas Schindewolf (links) gegen Grebenstein (rechts Julian Paulus) spielen kann, ist noch offen. Anstoß auf dem Kaiserplatz ist am Samstag um 15 Uhr. 

Calden. Am Samstag steht in Calden das mit Spannung erwartete Derby der Fußball-Gruppenliga zwischen der SG Calden/Meimbressen und dem Spitzenreiter TuSpo Grebenstein an.

Die Voraussetzungen für ein spannendes und packendes Nachbarschaftsduell sind gegeben. Der Neunte Calden/Meimbressen hat sein Zwischentief von drei Niederlagen überwunden und meldete sich mit einem 2:1-Erfolg in Reichensachsen und einem 3:3-Remis beim starken Aufsteiger Türkgücü Kassel zurück. SG-Trainer Jens Alter lobte dabei die Moral seiner Mannschaft: „Auf der tollen Moral der beiden letzten Spiele können wir aufbauen. Natürlich ist Grebenstein Favorit, aber wir wollen die Grebensteiner ärgern.“

Informationen über den TuSpo holte er sich bei Sandershausens Trainer Friedhelm Janusch, der am Dienstag mit seiner Elf dem TuSpo mit 3:1 die erste Saisonniederlage beibrachte: „Ich bin mit ihm seit Jahren gut befreundet und wir tauschen uns häufig aus.“

Für den TuSpo wird es darauf ankommen, sich nach der Niederlage keinen weiteren Ausrutscher mehr zu leisten. Dass mit Calden wieder eine schwere Prüfung wartet, ist TuSpo-Trainer Valentin Plavcic bewusst: „Wir haben im Training noch einmal die Fehler aus dem letzten Spiel angesprochen. Auf uns wartet jetzt wieder eine schwere Aufgabe, die wir nur mit einer guten Leistung meistern können.“ Voraussichtlich kann er wieder auf Torhüter Andre Schreiber zurückgreifen. Eventuell wird auch Hannes Drube wieder in den Kader zurückkehren.

Bei Calden/Meimbressen werden Innenverteidiger Sascha Heckmann und wahrscheinlich Thomas Schindewolf gegen seinen Ex-Club ausfallen. Dafür werden Abwehrspieler Philipp Butterweck und Angreifer Marc Zuschlag, der vorne sehr gut mit Dennis Dittmer harmoniert, wieder dabei sein.

Dittmer erzielte zuletzt alle drei Tore bei Türkgücü und scheint ähnlich gut in Form wie der regelmäßig für den TuSpo treffende Manuel Frey. Die Bilanz der letzten acht Spiele spricht eindeutig für den TuSpo, der nach vier Unentschieden viermal in Folge siegte. In der Vorsaison ging es jedoch beim 3:2-Sieg auf dem Kaiserplatz sehr eng und ausgeglichen zu. (zmw)

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