Fußball-Gruppenliga: Wettesingen/Breuna/O. rechnet sich in Wolfhagen etwas aus

Derby im Liemecke-Stadion

Als Außenseiter ins Derby: Dennis Flörke (links, hier gegen Caldens Marcel Schindler) ist mit Wettesingen/Breuna/Oberlistingen in Wolfhagen im Einsatz. Foto:  Michl

Wolfhagen. Großkampftag mit Derbystimmung am Sonntag, 15 Uhr, im Wolfhager Liemecke-Stadion. Am zweiten Spieltag der Fußball-Gruppenliga stehen sich dort die beiden Kreisrivalen FSV Wolfhagen und Aufsteiger SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen gegenüber.

Für David Michels, Co-Trainer der Gastgeber, gibt es ein Wiedersehen mit alten Freunden. „Einige Spieler der Vereinigten kenne ich ja noch aus unserer gemeinsamen Zeit in Volkmarsen, allen voran Stefan Löber und Marcel Klein.“

Michels, der den im Urlaub weilenden Chef-Coach Eric Schibol vertritt, weist die Favoritenbürde seiner Rot-Weißen von sich. „Einen Aufsteiger sollte man nie unterschätzen, herrscht dort doch noch mit Sicherheit bei jedem Spieler bis in die Haarwurzeln die Euphorie der geschafften Höherklassigkeit. Und wer bei seiner Premiere dem etablierten und als Mit-Geheimfavorit gehandelten TuSpo Grebenstein ein 1:1-Remis abtrotzt, der verdient Respekt und Anerkennung. Außerdem sind ja Kreisduelle bekanntlich mit einer anderen Tinte geschrieben.“

Michels, der mit einem überraschenden 4:0-Erfolg in Wolfsanger einen optimalen Start erwischte, sieht der Aufgabe aber mit viel Optimismus entgegen. „Wir verfügen über gute spielerische und kämpferische Qualitäten. Alle Spieler sind heiß auf die zweite Aufgabe.“

Der FSV muss aber auf zwei Leistungsträger verzichten. Stanislaw Bakin und Michael Alheid genießen nämlich Urlaubsfreuden. Dafür ist aber Stürmer Timo Wiegand wieder voll einsatzbereit.

SG-Trainer Kristian Willecke hebt den FSV auf den Favoritenschild: „Für uns ist dieses Derby ein Highlight, auf das wir uns riesig freuen. Wir werden aber nicht an die Liemecke fahren, um dort baden zu gehen, sondern trotz unserer Außenseiterrolle mit viel Aufwand, Kampf und Einsatz alles daran setzen, mindestens einen Punkt mitzunehmen. Die Gastgeber dürfen sich nicht zu sicher fühlen.“

Auch Willecke hat personelle Sorgen. Michael Jacobi, Christoph Schäfer und Jonas Kutschka sind verletzt und sind Zuschauer im Liemecke-Stadion.

Von Reinhard Michl

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