Ob Grebenstein im Sauertal am Sonntag gegen Dörnberg antreten kann, ist fraglich

Ein Derby, das womöglich ausfällt

Gelingt gegen Dörnberg Saisontreffer Nummer zehn? Manuel Frey ist derzeit erfolgreichster Grebensteiner Torschütze. Foto: zih

Grebenstein. Ausgerechnet vor dem Derby gegen Dörnberg kam der Wintereinbruch und der folgende Dauerregen. Und so ist es mehr als fraglich, ob der Platz im Sauertal bespielbar ist und Fußball-Gruppenligist TuSpo Grebenstein am Sonntag (15 Uhr) gegen den FSV antreten kann. Ob ein Tausch des Heimrechts möglich ist, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest (Infos dazu in unserer morgigen Ausgabe).

Neben der örtlichen Nähe bezieht dieses Duell seinen Reiz aus den acht gemeinsamen Jahren in der Verbandsliga und in der momentanen Tabellenkonstellation. Sollte die Partie doch stattfinden, können sich die Fußballfans auf eine interessante Partie zwischen dem Sechsten und dem Dritten freuen.

„Auch wenn Dörnberg als Favorit ins Spiel geht, rechnen wir uns gute Chancen aus, da wir in den bisherigen Spielen immer gut gegen offensiv eingestellte Mannschaften ausgesehen haben“, geht TuSpo-Trainer Driton Mazrekaj nach den letzten beiden Siegen gegen Wattenbach und Vellmar II zuversichtlich in dieses Verfolgerduell.

Unter etwas größerem Druck dürfte Absteiger Dörnberg nach zuletzt nur einem Punkt aus den Spielen beim Kellerkind Wichmannshausen und zu Hause gegen den Nachbarn Calden/Meimbressen stehen. „Wir sind damit natürlich unter unseren Ansprüchen gewesen. Es wird daher wieder Zeit für einen Sieg. Entscheidend für den Erfolg im Derby wird sein, wer zuerst seine Nervosität ablegen wird“, hofft FSV-Pressesprecher Andreas Weinreich, dass seine Mannschaft wieder ins die Erfolgsspur zurückfindet, damit sich der Abstand von fünf Punkten auf das Spitzenduo Bosporus Kassel und CSC 03 Kassel nicht noch weiter vergrößert.

Das Duell zwischen dem TuSpo und dem FSV ist auch das Duell der Torjäger. Bei den Grebensteinern hat Manuel Frey mit neun Toren einen richtig guten Lauf. Ebenfalls recht erfolgreich mit fünf Toren ist Ferdinand Bloch. Außerdem hat sich der lange verletzte Torjäger der Vorrunde der Vorsaison, Leon Ungewickel, mit seinem Siegtreffer in Vellmar zurückgemeldet, kommt aber eher wieder für einen Kurzeinsatz in Frage.

Beim FSV ist Rückkehrer Pascal Kemper mit zehn Treffern der erwartet beste Schütze. Dahinter folgt mit sechs Toren Florian Müller. Möglicherweise könnten die zuletzt fehlenden Dennis Dauber und Andreas Schulze wieder zurückkehren.

Recht ausgeglichen ging es in den insgesamt 16 Verbandsligaspielen zwischen beiden Mannschaften zu. Dabei siegte Grebenstein fünfmal und Dörnberg sechsmal bei fünf Unentschieden (zmw)

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