Dörnberg gewinnt das Derby

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Da kommt Freude auf. Der Dörnberger Florian Müller (Mitte), der gerade das 2:0 erzielte, lässt sich von Tobias Wolf (links), Andreas Schulze (rechts) und dem 1:0-Vollstrecker Pascal Kemper (verdeckt).

Reith-Elf ist nach 3:0 gegen Wettesingen/Breuna/Oberl. jetzt Tabellenzweiter

Dörnberg. Nichts anbrennen ließ der in der Spitzengruppe der Fußball-Gruppenliga mitmischende FSV Dörnberg auf heimischen Kunstrasen im Derby gegen den aufgestiegenen Kreisrivalen SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen. Beim Schlusspfiff des souverän leitenden Unparteiischen Manuel Römer aus Wabern hatten die Hausherren mit 3:0 (2:0) die Nase vorne.

FSV-Coach Jörg Reith: „Die Vereinigten haben zwar immer versucht dagegen zu halten, haben mit ihrer Defensivtaktik uns auch etwas das Leben schwer gemacht. Wir hatten aber immer das Spiel und den Gegner im Griff und uns dafür verdient belohnt.“

Die Dörnberger erwischtern einen Traumstart. Florian Müller verzweifelte an Gästeschlussmann Sören Lipphardt, der aber nur abprallen lassen konnte. Pascal Kemper (5.) stand goldrichtig, „staubte“ zum frühen 1:0 ab. Dörnberg wollte natürlich nachlegen, biss sich jedoch ein um das andere Mal in der gut gestaffelten und kompromisslos agierenden Gästeabwehr fest. Und fanden sie doch einmal die Lücke, war der noch 17-jährige Breunaer Keeper zur Stelle. Gegen das 2:0 von Florian Müller (42.), diesmal war Pascal Kemper der Vorbereiter, war Lipphardt aber machtlos. Sein Gegenüber zwischen den FSV-Pfosten, Dominik Zeiger, verbrachte eine ruhige erste Halbzeit, wurde nicht ein einziges Mal ernstlich geprüft.

Dagegen konnte sich kurz nach dem Seitenwechsel Lipphardt (49.) erneut auszeichnen, als er einen Kopfball von Kemper aus kurzer Distanz mit einem Superreflex über die Latte drehte. Wenig später bereits die Vorentscheidung. Pascal Kemper blieb an der Breunaer Strafraumgrenze Zweikampfsieger, passte das runde Spielgerät exakt in den Lauf von Lars Krätschmer (52.), der völlig allein gelassen Lipphardt keine Abwehrchance ließ: 3:0.

Danach präsentierten sich die Vereinigten von Trainer Kristian Willecke etwas druckvoller in der Offensive, der krönende Abschluss wollte ihnen jedoch nicht gelingen. Wobei Oliver Flörke (77.) mit dem Schicksal haderte, hämmerte er den Ball nämlich nur an die Querlatte. Kurz danach musste Torwart Zeiger seine Sprintqualitäten unter Beweis stellen, um gegen Oliver Flörke mit Fußabwehr zu klären.

In der Schlussphase machte dann Dörnberg wieder Dampf, scheiterte aber mehrfach an Lipphardt. Wegen „Meckerei“ sah Breunas Ehle (90.) die Ampelkarte.

Von Reinhard Michl

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