Gruppenliga: FSV nach 3:0 Tabellenführer – Trainer Reith hört zum Saisonende auf

FSV Dörnberg ist Spitze

Nicht aufzuhalten: Der Dörnberger Dominik Richter (Mitte) lässt sich auch von den Wattenbachern Dennis Grigat und J. Gippert nicht stoppen und sorgt mit seinem Treffer für eine beruhigende 2:0-Pausenführung. Am Ende hießm es gar 3:0. Foto: Michl

Dörnberg. Im Dörnberger Bergstadion hatten die einheimischen Spieler, Verantwortlichen und Fans doppelten Jubelgrund. Einmal fuhr der FSV Dörnberg gegen die TSG Wattenbach mit 3:0 (2:0) die volle Ernte ein, zum anderen übernahm das Team von Trainer Jörg Reith damit die Tabellenführung in der Fußball-Gruppenliga. Denn der bisherige Spitzenreiter Kaufungen leistete sich eine Heim-Nullnummer gegen den TuSpo Grebenstein. Trotzdem wurde die FSV-Euphorie etwas getrübt. Denn vor der Partie erfuhren die FSV-Anhänger, dass Jörg Reith aus beruflichen Gründen am Ende der Saison seinen Trainerstuhl räumen wird.

Vielleicht lähmte diese Nachricht den Elan der FSV-Spieler etwas. Denn über eine halbe Stunde lang fanden sie gegen die voll auf Abwehr konzentrierten und in der Defensive kompromisslos agierenden Gäste von Coach Michael Pfannkuch einfach nicht die zum Erfolg führende Lücke.

Den Bann brach dann wieder einmal Vollblut-Vollstrecker Pascal Kemper. Sein Bewacher Michael Gerber als „letzter Mann“ konnte Kemper nur regelwidrig am Erfolg hindern. Hessenliga-Schiedsrichter Manuel Winkler (Warburg) blieb gar nichts anders übrig, den Sünder mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen zu schicken auf den Strafstoßpunkt zu zeigen. Diese Chance nutzte Daniel Jäger (36.) souverän, ließ Gästekeeper Lukas Perzel nicht den Hauch einer Abwehrchance - 1:0.

Von diesem Schock hatte sich Wattenbach noch gar nicht erholt, da klingelte es erneut in ihrem Kasten. Nach einem Eckball der Gäste leiteten die Platzherren einen blitzschnellen Konter über Andreas Schulze und Pascal Kemper ein. Letzterer servierte das runde Spielgerät exakt auf den Stollenschuh des mitgelaufenen Dominik Richter (40.), der aus kurzer Distanz den Ball nur noch über die Linie zu drücken brauchte und damit die 2:0-Pausenführung eintütete.

Wer geglaubt hat, dass das Dörnberger Toreschießen nach dem Seitenwechselin Überzahl munter fortgeschrieben würde, sah sich jedoch getäuscht. Die Platzherren erarbeiteten sich zwar optisch ein spielerisches Übergewicht, besaßen auch deutlich mehr Ballbesitz, ließ aber letztlich doch den notwendigen Druck und Biss vermissen, um den Sack definitiv vorzeitig zuzumachen. Wobei sich die Wattenbacher noch mehr auf ihre Abwehrarbeit fokusierten, um ja nicht die Bude so richtig voll zu bekommen. So sprang für die Dörnberger lediglich eine Topchance durch Daniel Jäger (75.) heraus. Die gelegentlichen Konterversuche der Gäste bereiteten der FSV-Hintermannschaft keine Probleme.

Dann wechselte Jörg Reith Dennis Dauber (90.) ein, der sich dafür nach Vorarbeit von Thore Ressler mit dem 3:0 bedankte. Abpfiff.

Von Reinhard Michl

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