Doppelschlag bringt Wolfhagen den Sieg

Durchgesetzt: Der Wolfhager Ruben Denn bleibt Zweikampfsieger gegen die Wichmannshäuser Christian Schindewolf und Bastian Degenhardt. Am Ende behielten die Rot-Weißen mit 2:0 die Nase vorne. Foto: Michl

Bereits zur Pause war die Partie zwischen dem FSV uind Wichmannshausen entschieden.

Wolfhagen. Zwei Tore innerhalb von vier Minuten durch Kamil Turan und Timo Wiegand brachten dem FSV Wolfhagen einen 2:0 (2:0)-Sieg über den TSV Eintracht Wichmannshausen. Da die Gäste in der Tabelle der Fußball-Gruppenliga hinter dem FSV stehen, konnten die Gastgeber mit diesem Erfolg vorerst ihren Mittelfeldplatz absichern.

Dementsprechend zufrieden zeigte sich der verletzt zuschauende FSV-Co-Trainer David Michels: „Wichtig ist, dass wir die drei Punkte geholt haben. Leider haben wir mit unseren vergebenen Chancen das Spiel fast bis zum Schluss offen gehalten.“

Das Spiel verlief zunächst ohne Torszenen auf beiden Seiten. Diese gab es erst nach dem nicht gegebenen Tor von Bastian Degenhardt in der 22. Minute.

Gegen die hoch stehende Deckung der Gäste erzielte der FSV gleich mit seiner ersten Chance das 1:0. Wiegand hatte aus dem Mittelfeld heraus zu Turan gepasst, der Eintracht-Torhüter Maximilian Jäger umspielte und den Ball ins leere Tor schob (23.). Nur drei Minuten später traf Wiegand von der halblinken Strafraumseite zum 2:0 in die lange Ecke.

Die erste Chance für Wichmannshausen vergab Manuel Toro Moreno, der einen Freistoß von Degenhardt knapp über das Tor köpfte (31.).

Gleich nach der Pause verpassten die Gastgeber die Vorentscheidung, als Dominik Richters Schuss aus spitzem Winkel abgewehrt wurde und ein TSV-Verteidiger beim anschließenden Kopfball von Wiegand auf der Torlinie klärte (48).

Danach übernahmen aber die Gäste das Spiel. Wolfhagens Torhüter Maik de Coster zeigte sich jedoch bei den Distanzschüssen von Degenhardt jeweils auf dem Posten (51., 58.). Auch bei der besten Gästechance durch Hendrik Schilling nach einem Patzer von Stanislav Bakin im Strafraum stand De Coster dem Anschlusstrreffer erfolgreich im Weg (76.).

Die Wolfhager hätten allerdings auch das Spiel früher entscheiden können, vergaben aber weitere Chancen durch Turan und Wiegand.

Von Michael Wepler

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