Fußball-Gruppenliga: Ressler und Dauber treffen bei Dörnbergs 2:1-Erfolg über Reichensachsen

Drei hart erkämpfte Punkte

Eng am Mann: Tobias Gunkel stört Gästespieler Jaroslav Rudolf bei der Ballannahme. Foto:  Hofmeister

Dörnberg. Durch die Tore von Thore Ressler und Dennis Dauber feierte der FSV Dörnberg einen knappen 2:1 (1:0)-Sieg über den SV Reichensachsen (19., 81.). Da der härteste Konkurrent im Aufstiegsrennen, der SV Kaufungen 07, eine 0:5-Heimschlappe gegen Sandershausen kassierte, konnte der FSV seinen Vorsprung an der Tabellenspitze der Fußball-Gruppenliga auf vier Punkte ausbauen.

Nach dem Spiel zeigte sich FSV-Trainer Jörg Reith erleichtert über den schwer erkämpften Sieg seiner Elf: „Reichensachsen war der erwartet schwere Gegner. Wir hatten gerade in der zweiten Halbzeit auch etwas Glück.“

Den besseren Start erwischte der Tabellenachte, der die erste Chance über die linke Seite durch Maximilian Mummert hatte, doch eilte FSV-Torhüter Dominik Zeiger rechtzeitig aus seinem Gehäuse.

Mit dem ersten guten Angriff gingen die Gastgeber in Führung. Dauber hatte von rechts in die Mitte gespielt, wo Ressler aus knapp zehn Metern zum 1:0 traf.

Nur eine Minute später wehrte Gästetorhüter Lukas Krengel eine weitere Dauber-Hereingabe ab. Ansonsten tat sich der FSV schwer, Torchancen herauszuspielen. Dafür standen die Gastgeber nach hinten diszipliniert und ließen keine gefährlichen Situationen zu. Eine gute Chance vor der Pause hatte Dörnberg durch Andreas Schulze, dessen Schuss aus etwa 15 Metern Krengel aus dem Winkel fischte (35.).

Mit viel Schwung kamen die Gäste aus der Kabine. Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte lenkte Zeiger einen Kopfball über die Latte (48.). Im Anschluss auf die folgende Ecke köpfte Christian Schätzke knapp am Tor vorbei. Unmittelbar danach hatte Schätzke großes Pech, als sein Schuss aus 20 Metern von der Unterkante der Latte zurück ins Feld sprang (50.). Nach dieser Drangperiode beruhigte sich das Spiel wieder.

Halbwegs für Gefahr sorgten die Gastgeber durch lange Bälle, bei denen Krengel zweimal außerhalb des Strafraums gegen Ressler per Pressschlag und gegen Pascal Kemper klärte (59., 68.).

In der 79. Minute wehrte Zeiger zunächst einen Freistoß von Rico Baumann aus circa 30 Metern zur Ecke ab. Im Anschluss an diese Ecke gelang Schätzke der verdiente 1:1-Ausgleichstreffer.

Zwei Minuten später ließ Dauber die Gastgeber aber wieder jubeln, als er aus halbrechter Position von der Strafraumgrenze zum 2:1-Siegtreffer in die lange Ecke traf.

„Das ist eine Qualität unserer Mannschaft, die in kritischen Situationen in der Lage ist, noch einmal nachzulegen“, sprach Reith eine Fähigkeit seiner Mannschaft an, die am Ende zu ersehnten Aufstieg in die Verbandsliga reichen kann. In der restlichen Spielzeit ließ der FSV keine gefährlichen Szenen mehr vor seinem Tor zu und verteidigte den knappen Vorsprung.

Von Michael Wepler

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