Gruppenliga: Wolfhagen muss sich Vellmar II mit 0:1 geschlagen geben

Eine ganz bittere Niederlage

Kein Durchkommen: Dem Wolfhager Kamil Turan versperren Hortigosa Garcia und Andreas Wenzek den Weg. Foto: Michl

Wolfhagen. Im letzten Heimspiel der Fußball-Gruppenliga vor der Winterpause gab es beim FSV Wolfhagen doch etwas lange Gesichter. Denn die Rot-Weißen von Trainer Eric Schibol zogen gegen den OSC Vellmar II mit 0:1 (0:0) den Kürzeren.

Natürlich war Schibol enttäuscht: „Die Gäste besaßen über weite Strecken optisch zwar ein leichtes Plus, die Mehrzahl der klaren Chancen hatten aber wir. Doch der Abschluss wollte uns wieder einmal nicht gelingen.“

Sein Vellmarer Kollege Rainer Rethemeier strahlte mit den Flutlichtlampen um die Wette: „Unseren Sieg kann man zwar als glücklich, jedoch nicht als unverdient bezeichnen. Meine Mannschaft hat wacker gekämpft, hinten nicht viel zugelassen und vorne eine unserer wenigen Möglichkeiten konsequent genutzt. Insgesamt ein versöhnlicher Abschluss eines nach dem Verbandsligaabstieg nicht leichten Jahres.“

Gespielt waren auf dem bei beiden Mannschaft nicht gerade beliebten Hartplatz noch keine 60 Sekunden, da stimmten die Wolfhager bereits den Torjubel an. Timo Wiegand hatte sich durchgesetzt und stand völlig frei vor OSV-Keeper A. Bayer, der aber Glück hatte. Denn der Schuss von Wiegand verfehlte denkbar knapp das Ziel.

Es dauerte fast 20 Minuten, ehe Wolfhagen sich erneut in der Erfolgsspur wähnte. Dominik Richter (19.) tauchte mutterseelenallein vor Schlussmann Bayer auf. Er hätte sich jeden Winkel des Kastens aussuchen können, bekam jedoch vom Kopf und Kragen riskierenden Bayer den Ball noch abgenommen.

Die erste nennenswerte Tormöglichkeit der Hessenligareserve konnte erst in der 37. Minute notiert werden. Doch Niclas Thöne schoss den Ball neben den Pfosten. Das gleiche Missgeschick unterlief Thöne (66.) noch einmal.

Vorher forderten die Platzherren aber von Schiedsrichter Manuel Georges aus Schrecksbach einen Strafstoß, nachdem Timo Wiegand (60.) von den Beinen geholt wurde. Eine fast identische Situation gab es in den Schlussminuten, als der auf das Tor zulaufende Tobias Markus zu Fall gebracht wurde. In beiden Fällen aber blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm.

Dann kam die Entscheidung: Nach einem FSV-Freistoß konterte Vellmar blitzschnell, der Ball landete bei André Schnell (69.), der nicht lang fackelte und Schlussmann Maik De Coster keine Abwehrchance ließ.

Wolfhagen legte nun noch einmal eine Schippe drauf und stimmte zum dritten Mal den Torjubel an. Ein Schuss von Kamil Turan konnte Keeper Bayer nur abklatschen, doch den Abpraller köpfte der eingewechselte André Nordmeier (78.) aus kurzer Distanz nur an den Pfosten. So ließen die Wolfhager eine weitere Chance ungenutzt.

Von Reinhard Michl

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.