Fußball-Gruppenliga: TSG Fürstenhagen erwartet am Samstag die SG Klei./Hun./Doh.

Eine Rumpfelf für’s Derby

Bloß nicht straucheln: Daniel Lauer (vorne) trifft mit seiner TSG Fürstenhagen am Samstag im Aufsteigerduell auf den Nachbarn SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach. Foto: Walle

Witzenhausen. Die Fußballvereine TSG Fürstenhagen und SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach haben eine wichtige Gemeinsamkeit. Beide Teams schafften in der vergangenen Spielzeit den Sprung aus der Kreisoberliga in der Gruppenliga: die TSG als Meister, die SG über den Umweg der Relegation. Vor dem Derby am Samstag (15.30 Uhr) in Fürstenhagen ist die Ausgangslage aber ganz unterschiedlich. Denn während Klei./Hun./Doh. nach Anlaufschwierigkeiten mittlerweile bis auf den sechsten Tabellenrang geklettert ist, steckt die TSG als Viertletzte mitten im Abstiegskampf.

TSG mit Offensivproblem

Zu allem Überfluss hat Fürstenhagens Spielertrainer Dennis Schanze aktuell mit großen personellen Sorgen zu kämpfen. Torhüter Benjamin Bobsin weilt im Urlaub. Robin Kraft, Sofin El Habachi, Tim Gedeck, Domenic Appel sind allesamt verletzt, Stürmer Ulrich Rauschenberg zudem angeschlagen. „Bis auf Daniel Lauer sind im Derby alle Stürmer nicht da“, sagt Schanze.

Den Gegner hat der TSG-Spielertrainer in dieser Saison nicht beobachtet. Man kenne sich aber noch bestens aus der vergangenen Serie, sagt Schanze. Das junge Team sei mit dem erfahrenen Orschel sinnvoll ergänzt worden, zudem sei der Gegner in der Offensive „richtig stark“. Und so sei auch die Rollenverteilung vor dem ersten Duell in dieser Saison eindeutig. „Klei./Hun./Doh. ist klarer Favorit.“

SG-Trainer Goran Andjelkovic ist mit seinem Team seit fünf Partien ungeschlagen. „Wir haben jetzt 13 Punkte auf unserem Konto. Diese Punkte kann uns niemand mehr wegnehmen“, sagt der Coach, der zwar wieder auf Stürmer Tim Malzfeld verzichten muss, ansonsten aber auf das erfolgreiche Team zurückgreifen kann, das am Mittwoch Immenhausen mit 5:0 abfertigte.

In der vergangenen Serie gab es jeweils Auswärtssiege. Die SG gewann in Fürstenhagen mit 3:2, die TSG triumphierte in Hundelshausen mit 1:0. „Die TSG steht unter Zugzwang, die haben erst sieben Punkte geholt. Vorab wäre ich dennoch mit einem Punkt zufrieden“, sagt Andjelkovic über den Gegner, der mit Schanze über einen für die Gruppenliga herausragenden Spielertrainer verfügt. Zudem glänze die TSG als Einheit, trete stets sehr kompakt auf. „Wir müssen sie mit unserem schnellen Spiel unter Druck setzen und sie zu Fehlern zwingen“, fordert Andjelkovic, der seine Akteure wieder in die Pflicht nimmt. „Wir wollen ungeschlagen bleiben. Dafür müssen wir aber wieder den unbedingten Siegeswille, eine kompromisslose Zweikampfführung und die notwendige Laufbereitschaft zeigen.“ (raw)

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