Gruppenliga: Mit einem Sieg in die Pause

Sandershausen empfängt Wolfhagen – Türkgücü spielt gegen Immenhausen

Sandershäuser Torjubel zum Jahresabschluss?: Wie hier beim 4:2-Erfolg im Derby gegen Heiligenrode will die TSG auch gegen Wolfhagen ihre Torjäger Tobias Rühlmann (links) und Sascha Hebold (3. von links) feiern. Foto: Fischer

Kassel. Zwei interessante Vergleiche zwischen den Fußball-Kreisen Kassel und Hofgeismar/Wolfhagen bietet der Nachholspieltag der Gruppenliga 2. Während es am Sonntag ab 15 Uhr im Nordstadtstadion zum Kräftemessen zwischen den Aufsteigern SV Türkgücü und TSV Immenhausen kommt, empfängt Tabellenführer TSG Sandershausen (Sonntag, 15.15 Uhr, Heiligenröderstraße) den FSV Wolfhagen.

TSG Sandershausen - FSV Wolfhagen. „Wir wollen uns mit einem Sieg in die Pause verabschieden“, gibt TSG-Trainer Friedhelm Janusch seiner Mannschaft eine klare Vorgabe. Mit einem Erfolg würde die TSG ihren Vorsprung auf den ersten Verfolger Grebenstein auf sechs Punkte ausbauen. Nur beim 1:1-Remis gegen Türkgücü fuhren die Niestetaler zu Hause nicht die volle Punktzahl ein. Auch gegen den FSV ist der Herbst- und Wintermeister Favorit. Bereits die Partie der Hinrunde entschied die TSG 4:1 für sich. Personell kann Janusch auf den gesamten Kader zurückgreifen.

Die Gäste um Coach Halil Inan haben seit sieben Spielen bei vier Siegen und drei Remis nicht mehr verloren und etablierten sich nach einem Zwischentief im gesicherten Mittelfeld. Der FSV lebt vor allem von seinem Mittelfeldstrategen Demetrio D‘Agostino, der nach seinem Wechsel aus Lohfelden bei den Kreisstädtern bestens angekommen ist. Voraussichtlich kann Trainer Inan auf Timo Wiegand und auch David Michels zurückgreifen.

SV Türkgücü - TSV Immenhausen. Gastgeber Türkgücü geht als Favorit in die Partie der Aufsteiger. Trainer Hüseyin Üstün, der mit dem Verlauf der Runde nicht immer zufrieden war, kann wieder auf Routinier Alibrahim Semoski zurückgreifen. Damit steht ihm in der letzten Partie des Jahres sein kompletter Kader zur Verfügung. „Wir nehmen die Favoritenrolle an. Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung“, übt Coach Üstün noch mal Druck auf sein Team aus.

Immenhausen, wo mittlerweile der erfahrene Bernd Hüter das Sagen hat, geht nach Aussage des Trainers als Außenseiter ins Spiel. „Auch wenn die Vorzeichen schlecht stehen, wollen wir uns mit einer Überraschung Mut für die anstehende Aufholjagd im Frühjahr machen“, sagt der 61-Jährige. Auf den gesperrten Stefan Bachmann und Daniel Humburg muss er verzichten. Vor seinem ersten Einsatz für den TSV steht Abwehrspieler Alfonso Di Carlo (zuletzt FC Bosporus). Foto: Fischer

Von Horst Schmidt

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