Gruppenliga:

Wattenbach bangt nach 0:1 gegen Vollmarshausen um Klassenerhalt

Einert

Söhrewald. Etwas Positives gab es in einem miserablen Söhrederby: Mit der FSK Vollmarshausen gewann jene Mannschaft, die den Sieg verdient hatte. Michel Einert stellte ihn mit dem Tor des Tages (76.) zum 1:0 (0:0)-Erfolg beim TSG Wattenbach sicher und bescherte der FSK in der Fußball-Gruppenliga, Gruppe 2, drei wertvolle Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt.

Für die Wattenbacher wird die Situation immer bedrohlicher. Zumal ihnen aufgrund der nicht ausreichenden Anzahl von Jugendmannschaften der Abzug von drei Punkten droht. Was die Mannschaft während der 90 Minuten gegen den Nachbarn zeigte, bot wenig Anlass zur Hoffnung. Einzig durch zwei Freistöße in der Schlussphase wurde sie ansatzweise gefährlich.

Von Beginn an machte der TSG nicht den Eindruck, auf ein Tor aus zu sein. Aber auch ein Unentschieden hätte den Gastgebern wenig genutzt. Wesentlich mehr Initiative legte die FSK an den Tag. Schon in der Anfangsphase tauchten sie mehrmals aussichtsreich am Wattenbacher Sechzehner auf. Abgesehen von einem Lattenschuss durch Roman Riedl sprangen jedoch keine guten Möglichkeiten heraus. Entweder gelang es den Angreifern nicht, sich im entscheidenden Moment im Zweikampf zu behaupten, oder der letzte Pass kam nicht.

Auch nach dem Wechsel blieben die Platzherren passiv. Wollten oder konnten sie nicht anders? „Wir wollten schon, haben aber die erste Hälfte komplett verpennt. Außerdem fehlt uns jemand, der mal Ruhe ins Spiel bringt“, befand TSG-Trainer Michael Pfannkuch.

Als im dichten Schneetreiben einiges auf ein 0:0 hindeutete, schlug die FSK zu. Der kaum attackierte Daniel Werner legte auf, und der trockene Schuss des sieben Minuten zuvor eingewechselten Michel Einert flog durch Freund und Feind hindurch ins Tor. In der Nachspielzeit sah der Schütze zudem noch Gelb-Rot.

„Es war heute nicht einfach, unsere Leistung auf den Platz zu bringen. Aber die Jungs waren heiß wie Frittenfett. Giftig, griffig und immer eng dran“, kommentierte FSK-Trainer Bernd Sturm.

Von Wolfgang Bauscher

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