Türkgücü-Spiel nach Tumulten in der 70. Minute abgebrochen

Gruppenliga: Eklat in Weidenhausen

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Der Moment, als der Referee die Rote Karte zückte: Vier Türkgücü-Spieler bedrängen Schiedsrichter Tobias Lecke, der wegen der Tumulte die Partie kurz danach abbrach.

Weidenhausen. Eklat in Weidenhausen: Die Partie der Fußball-Gruppenliga 2 zwischen dem gastgebenden SV Adler II und dem SV Türkgücü Kassel brach der Schiedsrichter nach Tumulten ab.

Was war passiert? Es lief die 70. Minute: Weidenhausen führte mit 1:0, als Schiedsrichter Tobias Lecke eine Abwehraktion mit Handspiel und Elfmeter gegen Türkgücü wertete. Jetzt wurde der junge Referee von mehreren Gästespielern attackiert, was eine Rote Karte nach sich zog. Innerhalb von Sekunden eskalierte die Situation. Augenzeugenberichten zufolge wurde der Referee von Spielern und auch Zuschauern bedrängt.

Türkgücü-Trainer Hayri Karahan erkannte eine Benachteiligung für seine Elf, hätte die Entscheidungen des Unparteiischen aber zähneknirschend akzeptiert: „Was sich in Weidenhausen abgespielt hat, war nicht in Ordnung. Auch wir haben uns nicht korrekt verhalten.“ Nun muss sich das Sportgericht mit dem Abbruch beschäftigen. (sdx)

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