Wettesingen/Breuna/Oberlistingen empfängt Tabellenletzten VfL Kassel und will den ersten Heimsieg

SG ist endlich einmal nicht Außenseiter

Von Anfangan dabei: Dennis Flörke steht der SG von Beginn an zur Verfügung. Foto: zih

Breuna. Vor dem Spiel des Fußball-Gruppenligisten SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen am Sonntag (15 Uhr) in Breuna gegen den VfL Kassel hat sich die Ausgangslage für die SG verändert. In seinem neunten Spiel geht der Aufsteiger nämlich erstmals nicht als Außenseiter in die Partie.

Gegenüber dem 0:3 im letzten Spiel beim Zweiten Dörnberg stehen nun die Chancen auf den ersten Heimsieg recht gut. Die Gäste haben nämlich noch keinen einzigen Punkt auf dem Konto, konnten ganze vier Tore in acht Spielen erzielen und haben mit 28 Gegentreffern die anfälligste Defensive. Der Substanzverlust durch zahlreiche Abgänge konnte durch Spieler aus der eigenen Jugend oder aus unterklassigen Vereinen noch nicht kompensiert werden. So scheinen die Kirchditmolder ein ganz heißer Abstiegskandidat zu sein.

Da sieht es bei der SG schon um einiges besser aus. Mit einem Sieg und zwei Unentschieden liegen die Vereinigten immerhin auf dem viertletzten Platz und könnten bei einem Sieg ihren Vorsprung auf die Abstiegsplätze ausbauen. Dennoch will SG-Trainer Kristian Willeke von einer Favoritenrolle nichts wissen: „Der VfL steht unter Druck und muss dringend punkten. Für mich ist es ein 50:50-Spiel.“

Seine Spieler dürfen den VfL aber auf keinen Fall an seinem Tabellenplatz messen und müssen das Spiel mit viel Einsatz und Laufbereitschaft angehen: „Wenn wir diese Tugenden nicht beherzigen, werden wir eine böse Überraschung erleben.“ Das letzte Spiel des Schlusslichts belegt, dass dieses Spiel ein hartes Stück Arbeit werden dürfte, denn der VfL musste sich beim noch verlustpunktfreien Tabellenführer CSC 03 Kassel nach großem Kampf nur knapp mit 0:1 geschlagen geben.

Auch in diesem Schlüsselspiel wird wieder der erst 17-jährige Sören Lipphardt, der in Dörnberg ein gutes Spiel machte, zwischen den Pfosten stehen. Mit Defensivspieler Max Flöter sowie den Offensivkräften Dennis Flörke und Karsten Käckel drängen drei Rückkehrer in die Anfangself. (zmw)

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