Gruppenliga: Sandershausen unterliegt in Dörnberg 0:2 und hofft auf die Aufstiegsspiele

Der erste Platz ist futsch

Bissiger Zweikampf: Der Sandershäuser Magnus Künkler setzt sich bei der 0:2-Niederlage seiner TSG mit dem Dörnberger Andreas Schulze auseinander. Foto: Hofmeister

Habichtswald. Die TSG Sandershausen hat das Spitzenspiel der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) beim Tabellenführer FSV Dörnberg mit 0:2 (0:0) verloren. Damit scheinen die Chancen der Niestetaler auf den Titel nur noch theoretischer Art zu sein. Die Treffer für die überlegenen Habichtswalder erzielten Andreas Schulze und Florian Müller.

„Wir haben nach den vergebenen Großchancen in der Anfangsphase die Ruhe bewahrt und am Ende verdient gewonnen“, freute sich FSV-Trainer Jörg Reith über den Sieg gegen den Mitkonkurrenten. Sein Kollege, TSG-Trainer Friedhelm Janusch, pflichtete ihm bei und sprach ebenfalls von einem verdienten Sieg: „Dörnberg hatte mehr Torchancen als wir und zeigte den größeren Siegeswillen.“

Die Gastgeber setzten die Gäste gleich unter Druck. Als TSG-Torhüter Tobias Orth und Pascal Kemper im Strafraum zusammenstießen, zeigte Schiedsrichter Timo Ide sofort auf den Elfmeterpunkt. Daniel Jäger scheiterte jedoch an Orth (7.). Danach folgten weitere Gelegenheiten des FSV durch Kemper, Tobias Wolf und Dominik Richter (9., 11., 15.), die aber verpufften.

Im Gegenzug wäre den Gästen beinahe das Führungstor gelungen, als Tobias Rühlmann mit seinem Schuss das FSV-Gehäuse verfehlte (16.). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit spielte sich das Geschehen vornehmlich zwischen den Strafräumen ohne nennenswerte Torszenen ab.

Auch in der zweiten Hälfte hatte der Spitzenreiter die ersten Möglichkeiten. Sie wurden vergeben, aber dann hatte Routinier Schulze seinen großen Auftritt: Nach zwei im Strafraum abgeblockten Bällen erzielte er aus zehn Metern die hochverdiente 1:0-Führung (66.).

Fast im Gegenzug hatte Dörnberg Glück, als Sascha Hebold mit einem Distanzschuss nur die Unterkante der Latte traf (68.). Das war aber schon die einzige echte Chance für die Gäste in der zweiten Hälfte.

Für die bissigeren Gastgeber traf dann Müller nach Vorarbeit von Alexander Kloppmann und Schulze zum entscheidenden 2:0 (77.), von dem sich die Sandershäuser nicht mehr erholten.

Von Michael Weppler

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