Abwärtstrend gestoppt - Calden/Meimbressen entscheidet das Kreisderby beim FSV Wolfhagen

Faust trifft mit dem Kopf ins Schwarze

Turbulent: Caldens Torschütze Dennis Faust (rechts) wird vom Wolfhager David Michels hart angegangen. Foto:  Michl

Wolfhagen. Das Derby in der Fußball-Gruppenliga 2 zwischen dem FSV Wolfhagen und der SG Calden/Meimbressen endete 0:1 (0:1).

FSV-Trainer Michael Briehl redete nicht lange um den heißen Brei herum. „Das war eine verdiente Niederlage meiner Mannschaft. Wir haben es nicht verstanden, einen klaren Spielaufbau zu schaffen, fanden nie ein richtiges Konzept gegen die kompakt und sicher stehende SG-Abwehr, leisteten uns einfach zu viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung und Topchancen blieben Mangelware.“

Sein Kollege Jens Alter dagegen strahlte über das ganze Gesicht: „Ein hochverdienter Sieg meiner Elf. Man hat jedem einzelnen Spieler angemerkt, dass er im Teamverbund den Dreier will. Damit haben wir Gott sei Dank unseren Abwärtstrend stoppen können.“

Calden suchte vom Anstoß weg mit viel Druck eine frühe Entscheidung, ohne jedoch vor dem FSV-Kasten für Gefahr zu sorgen. Die erste hochkarätige Einschussmöglichkeit besaß der Wolfhager Timo Wiegand (5.) nach einem blitzsauberen Konter, der Ball aber konnte noch zur Ecke geklärt werden.

In der Folgezeit spielte sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld ab, prickelnde Torraumszenen waren Fehlanzeige. Wobei sich die Gäste aber schon optisch ein Plus erarbeiteten, auch kämpferisch und läuferisch die Akzente setzten. Dann der erste richtige Aufreger. Wolfhagens Stürmer Kamil Turan (35.) wurde gleich von zwei Gegenspielern im Strafraum von den Beinen geholt, der fällige Strafstoßpfiff blieb jedoch aus.

Im direkten Gegenzug dann bereits die Entscheidung. Eine Maßflanke von Lars Kraetschmer verwertete Dennis Faus (38.), der FSV-Schlussmann Nils Zimmermann mit einem Kopfball nicht den Hauch einer Abwehrchance ließ.

Was wäre gewesen, wenn? Wenn nämlich direkt nach dem Seitenwechsel Timo Wiegand (46.) nach herrlichem Solo das Visier besser justiert gehabt hätte. Er aber traf nur das Außennetz.

Das war es aber auch schon auf Platzherrenseite, wobei die Rot-Weißen in der Schlussphase auch noch die Gunst von Glücksgöttin Fortuna hatten. Dennis Faust (82.) setzte völlig frei den Ball an den Pfosten.

Von Reinhard Michl

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