Calden/Meimbressen feierte überlegenen Sieg über den VfL Kassel

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Torschütze: Caldens 2:0-Vollstrecker Marco Utsch (links) wird von seinen Mitspielern beglückwünscht.

Calden. Die SG Calden/Meimbressen setzte ihren gelungenen Start in der Fußball-Gruppenliga mit einem allerdings glanzlosen 2:0 (1:0)-Erfolg über den VfL Kassel fort.

Dagegen warten die Kirchitmolder auch nach dem vierten Spiel noch auf den ersten Punktgewinn. „Wir haben das Spiel klar bestimmt, hätten aber unsere Chancen besser nutzen müssen“, sah SG-Trainer Jens Alter bei der Chancenverwertung noch Luft nach oben.

Gleich in der dritten Minute hätten die Gastgeber in Führung gehen müssen, als Marcel Schindler den Ball nach einem Freistoß von Thomas Schindewolf aus kürzester Distanz nicht über die Linie stochern konnte. Es folgte weitere Möglichkeiten durch einen Volleyschuss von Schindler, Dennis Faust und Marko Utsch, die jeweils im Strafraum das Tor verfehlten (16., 19., 32.).

Ein von Nils Hofmeyer fast auf Höhe der Mittellinie in den Strafraum geschlagener Freistoß brachte die längst fällige Führung. Faust stieg hoch und sein Kopfball senkte sich zum 1:0 in die lange Ecke (36.). Kurz vor der Halbzeitpause köpfte der nach einem Freistoß aufgerückte Innenverteidiger Sascha Heckmann über das Tor (44.). Von den Gästen ging in der ersten Halbzeit praktisch keine Gefahr nach vorne aus.

In der zweiten Halbzeit fiel bereits früh das wichtige zweite Tor der Gastgeber, als der VfL den Ball im Mittelfeld in der Vorwärtsbewegung verlor. Die SG spielte daraufhin einen langen Pass in den Lauf zu Utsch, der den aus seinem Tor geeilten VfL-Torhüter Pascal Bielert aussteigen ließ und zum 2:0 ins leere Tor traf (53.). Im Gegenzug wurden die harmlosen Gäste erstmals halbwegs gefährlich, als Tom Winter mit einem Distanzschuss knapp über das Tor zielte (54.).

Im weiteren Verlauf der Partie verpassten es die Gastgeber jedoch, weiter entscheidend nachzusetzen. Dennoch hatten Falko Lengyel, Faust und Utsch weitere Möglichkeiten. Das Spiel hätte aber beinahe noch einmal spannend werden können, als sich SG-Torhüter Steven Berndt nach einem Kopfball von Winter richtig strecken musste, um das Leder zur Ecke abzuwehren (73.). So endete das Spiel mit einem unspektakulären und insgesamt ungefährdeten Sieg der Gastgeber.

Von Michael Wepler

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