FSV feiert Wiegand und Kevin Richter

Ball im Blick: Nach sechs Wochen Verletzungspause stand David Michels dem FSV wieder zur Verfügung. Foto: Michl

Fußball-Gruppenligist Wolfhagen bezwingt Schlusslicht VfL Kassel mit 2:0

Bründersen. In der Fußball-Gruppenliga verbuchte der FSV Wolfhagen auf dem Ausweichplatz in Bründersen mit einem 2:0 (1:0)-Sieg gegen den mit der roten Laterne angereisten und noch punktlosen VfL Kassel erwartungsgemäß die drei zur Disposition stehenden Punkte.

Doch wie ein Tabellenletzter präsentierten sich die Gäste vom Kasseler Hochzeitsweg keineswegs. In der ersten Halbzeit konnten sie die Partie mit viel Engagement relativ offen gestalten, besaßen auch eine Riesen-Einschussmöglichkeit, die aber kläglich versemmelt wurde.

Da standen ihnen die rotweißen Hastgeber von Trainer Eric Schibol aber in nichts nach. FSV-Pressesprecher Klaus-Dieter Klingbeil: „Wir hätten bei gut einem halben Dutzend glasklaren Chancen schon vor der Pause den Sack mehr als zumachen müssen.“ Einzig Vollstrecker vom Dienst Timo Wiegand (42.) behielt einmal die Nerven, lierß VfL-Torwart Schade keine Abwehrchance - 1:0.

Der zweite Durchgang war fast ein Spiegelbild der ersten Spielhälfte. Wolfhagen erarbeitete sich erneut nicht nur die größeren Spielanteile, sondern jede Menge so genannte Hundertprozentige. Coach Eric Schibol: „Unsere Chancen hätten eigentlich für mindestens vier siegreiche Spiele gereicht.“ Doch nur noch einmal zappelte das runde Spielgerät im VfL-Kasten durch Kevin Richter (58.). Pech hatte Timo Wiegand, er traf nur den Innenpfosten, von dort sprang der Ball zurück ins Feld.

Die Kasseler präsentierten sich trotz des Rückstands aber keineswegs wie ein Abstiegskandidat, steckten nie auf und versuchten ein um das andere Mal mit schnellen Kontern das Blatt vielleicht doch noch zu wenden. Doch meistens waren sie dabei vor oder im FSV-Strafraum trotz einer keinesfalls sattelfesten Platzherrenabwehr mit ihrem Latein meistens am Ende.

Und hatten sie doch einmal die Lücke gefunden, dies war zwei Mal der Fall, behielt Torwart Maik De Coster die Nerven und bereinigte die Situation.

Von Reinhard Michl

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